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Rückblick 2013
Jahreswende beim Wassersportverein Wildeshausen
viel Betrieb am Jahresende!
Die Wildeshauser Wassersportler trafen sich nach alter Gewohnheit am Silvester-Nachmittag zum Abrudern und Abpaddeln. Man erinnerte sich daran, dass die Hunte vor fünf Jahren zugefroren war und ersatzweise ein schöner Spaziergang gemacht wurde. In diesem Jahr war es dagegen sonnig und angenehm, so dass am Steg ein reges Treiben herrschte. Um 14 Uhr stiegen Ruderer und Kanuten in ihre Boote, um die Strecke zwischen Wildeshausen und Pestrup zu befahren. Seit dem Herbst tragen Bug-und Steuermann Warnwesten, damit sich die Ruderer schon von weitem erkennen und sich im Gegenverkehr ausweichen können.
Anschließend war Kaffeetrinken im Bootshaus angesagt, wo auf das vergangene Jahr zurückgeblickt wurde. 29000 Kilometer wurden von den Ruderern zurück gelegt, wobei dreizehn Fahrtenabzeichen von fleißigem Training zeugen. Besonders schön ist, dass drei Jugendliche das Ruderfertigkeitsabzeichen schafften und damit ihre Geschicklichkeit im Umgang mit den kippeligen Skiffs unter Beweis stellten. Sie freuen sich auf die neuen Jugendeiner, deren Kauf durch Spenden von LzO und Volksbank möglich wurden. Die Boote liegen bereit, dürfen aber erst ab Frühjahr benutzt werden, weil bis dahin aus Sicherheitsgründen für Jugendliche nur die Mannschaftsboote erlaubt sind.
Nach Kaffee und leckerem Kuchen verabschiedeten sich alle mit dem Versprechen, am nächsten Tag wieder pünktlich zum Anrudern und Anpaddeln zu kommen.
Anrudern am 1. Januar: bestes Wetter!
So herrschte am nächsten Tag große Freude über den Sonnenschein. Dass das neue Jahr wieder mit solchem Bilderbuchwetter beginnen würde, hatte keiner geglaubt. Mit Schwung wurden die Boote ins Wasser gesetzt und insgesamt über 200 Kilometer gerudert.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Adventfahrt der Wildeshauser auf der Aller
so viel Wasser und kein Steg!
Die Aller ist bei den Wildeshauser Wassersportlern beliebt, weil man dort eine lange Strecke bei guter Strömung fahren kann. So luden Kanuten und Ruderer ihre Boote zur traditionellen Adventfahrt auf den Hänger, um zur letzten Tagestour in diesem Jahr zu starten.
In Hodenhagen wurden die Boote bei trübem Wetter ins Wasser gelassen. Weil im Winter alle Bootsstege an Land gebracht werden, ist das Ein- und Aussteigen nur mit Gummistiefeln und etwas Geschick möglich. Alle freuten sich, als bei der Mittagspause in Rethem die Sonne durch die Wolken brach und die Wassersportler bis zum Ziel in Westen begleitete.
Am Ufer in Westen warteten Hunderte Menschen, allerdings nicht wegen der Wildeshauser, sondern um den Nikolaus zu begrüßen, der kurz nach den Ruderern mit einem Boot anlegte. Für Ruderer und Kanuten blieb nach dem Verladen der Boote Zeit für einen Bummel über den kleinen Weihnachtsmarkt. Besonders lockte die Kaffeestube vom Roten Kreuz mit den vielen hausgemachten Torten.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Ruderabzeichen für Jugendliche
Manoever unter Aufsicht
Erstmals in der Vereinsgeschichte des WSW haben drei jugendliche Ruderer das Rudersportfertigkeitsabzeichen des Deutschen Ruderverbandes in Bronze erworben. Nicht nur der Name ist schwierig, sondern auch die Anforderungen.
Die Ausbildung der Jugendlichen war Teil einer Praxisaufgabe der beiden angehenden Trainer des WSW im Rahmen ihrer Ausbildung zum Trainer C im Breitensport Rudern.
Während des Sommers wurde für die Prüfung trainiert. So musste ein Mannschaftsboot sicher durch die vielen Kurven der Hunte gesteuert und die Mannschaft durch die richtigen Kommandos gelenkt werden. Gefordert war die Beherrschung des Renn-Einers, des Skiffs. Die Trainer hatten durch Bojen eine Slalomstrecke und Tore abgesteckt, die sicher zu durchfahren waren. Es ist schwierig, bei solch einem schmalen Boot ein- und auszusteigen und Wenden zu fahren. Die Jugendlichen meisterten diese Schwierigkeiten ebenso wie die Übung, vom Wasser aus in ein gekentertes Boot wieder einzusteigen.
Als Auszeichnung erhielten Nils Lenz, Fabius Alterbaum und Tim Dänekas eine Urkunde und ein Stoffabzeichen des Deutschen Ruderverbandes. Ziel der Drei ist es, die erworbenen Fähigkeiten weiter zu vertiefen und im nächsten Jahr das Abzeichen in Silber zu erwerben.


(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Rudern im Achter ist für Wildeshauser Wassersportler etwas Besonderes
unterwegs im Tausendfuessler
Die Mittwoch-Masters des Wassersportvereins Wildeshausen wollten zum Abschluss der Saison einmal in die Königsklasse des Ruderns schnuppern und im Achter Rudern. Auf der Hunte könnte man ein solches Boot wohl rudern, aber nicht wenden. Deshalb folgten acht Wildeshauser einer Einladung des Bremer Rudervereins von 1882. Dort wartete der Tausendfüßler, ein Doppel-Achter mit Steuermann auf uns. Bei bedecktem, aber trockenem Wetter ließen wir das 18 m lange Boot in die Weser. Nachdem alle Plätze verteilt waren ruderten wir unter den Blicken zahlreicher Schaulustiger vorbei an der Schlacht die Weser abwärts bis zur Höhe der Waterfront in Bremen. Beeindruckend für uns war nicht nur die Größe des Bootes, auch der rege Motorschiffsverkehr war für viele von uns neu. Die eine oder andere Welle schaffte es dann auch bis in unser Boot. Nach vierzehn Kilometern legten wir alle wohlbehalten am Steg des BRV von 1882 an. Nachdem das Boot gereinigt und verstaut war, gingen wir zur nahegelegenen Schlachte, um den Tag bei Speis und Trank und mit gemütlichem Klönen ausklingen zu lassen.
Es war für alle ein tolles Erlebnis und wir waren uns einig, diese Tour auf jeden Fall zu wiederholen.


(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Gemeinschaftstour mit Ruderclub Leer und Bootsclub Nordhorn
gemischte Mannschaften
Vor vielen Jahren haben sich Hartmut Lindner vom Wassersportverein Wildeshausen, Gerd Wessels vom Ruderclub Leer und Rüdiger Würth von Bootsclub Nordhorn auf einem Trainer-Lehrgang kennen gelernt und pflegen seitdem eine Freundschaft.
Man hat sich zwischendurch immer wieder gegenseitig zu Rudertouren eingeladen.
Mittlerweile ist es soweit, dass Touren mit Beteiligten aus allen drei Vereinen ausgeschrieben werden.So war bereits seit längerer Zeit eine Fahrt auf der Hase geplant.
Sechs RuderInnen aus Nordhorn, vier RuderInnen aus Wildeshausen und drei Sportler aus Leer nahmen daran teil.
Gestartet wurde in Herzlake. Obwohl es Tage zuvor noch eine sehr schlechte Wettervorher- sage für den Samstag gab - es sollte den ganzen Tag über regnen - blieb es wider Erwarten trocken.
Die erste Pause gab es in Haselünne. Von dort aus ging es weiter nach Lehrte.
Als nach der zweiten Pause alle wieder in die Boote gestiegen waren, kam dann leider doch noch der Regen. Bis zum Endziel Meppen beruhigte sich das Wetter aber wieder.
Erst beim Aufladen fing es wieder an zu tröpfeln.
Trotz des Regens während des letzten Drittels der Tour waren sich alle einig, dass es ein toller Rudertag gewesen ist.
Eine weitere Tour zwischen den drei Vereinen ist im November auf den Barßelner Gewässern geplant.


(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Oberweserfahrt 2013
Morgenstimmung
Am letzten September-Wochenende fuhren zwölf Wildeshauser Wassersportler an die Oberweser. Mit Kanus und Ruderbooten wollten sie die Strecke von Hannoversch Münden nach Hameln in zwei Tagen zurück legen. Morgens zogen dichte Nebelschwaden über das Wasser, als die Boote in Hannoversch Münden ins Wasser gelassen wurden. Nach den ersten Kilometern löste sich der Nebel auf und die Sonne schien am wolkenlosen Himmel. Dadurch wurde es schnell angenehm warm.
bestes Wetter
Von Münden bis Höxter ist das Wesertal besonders reizvoll, weil die Bergwälder dicht bis ans Wasser reichen. Die ersten Bäume haben sich schon rot und gelb verfärbt. Am späten Nachmittag erreichten die Wassersportler das Bootshaus in Höxter. Hier konnte man auf dem Balkon die Sonne und den Blick auf die historische Altstadt genießen. Für den Abend hatte Fahrtenleiter Uwe Spalthoff das Essen in einem schönen Restaurant bestellt.
Antje war wieder im Paddelboot dabei
Am nächsten Morgen ging es bei strahlendem Sonnenschein früh in die Boote. Weil die Weser immer eine gute Strömung hat, war das Ziel Hameln nach 133 Kilometern trotz zweier Pausen am frühen Nachmittag erreicht. Zügig wurden die Boote auf den Anhänger verladen, bevor die Heimfahrt nach Wildeshausen angetreten wurde. Alle waren sich einig, dass die Oberweser ein sehr schönes Ausflugsziel ist.


(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Sommerfest beim Wassersportverein Wildeshausen
Begruessung durch den Vorsitzenden
Der Wassersportverein Wildeshausen wurde vor 40 Jahren gegründet - ein schöner Anlass, um die Mitglieder zu einem Sommerfest einzuladen. Am Sonnabend vorher trafen sich die Helfer, um das Gelände am Bootshaus festlich zu schmücken. Wegen des vorhergesagten Regens wurden Pavillions und Schirme aufgestellt. Einem heftigen Guss hielten sie stand, wurden aber dann überflüssig, weil im Laufe des Nachmittags die Sonne hervorkam.
Der Vorsitzende Jochen Kranz begrüßte dann am Sonntag um 14 Uhr die Gäste, besonders aber Hans-Paul Haferkamp als Gründungsmitglied und langjährigen Vorsitzenden des Vereins. Nach einem schwierigen Start ist es gelungen, auf städtischem Gelände ein Bootshaus zu errichten, das gut ausgerichtet und mit viel Einsatz und Eigenarbeit gepflegt und verbessert wird.
Spass beim Stadt-Land-Fluss-Spiel
Andrea Hamboerger hatte ein "Stadt-Land-Fluss-Spiel" angekündigt und sich viele schöne Spiele ausgedacht. Gruppen aus drei Generationen traten gegen einander an. So galt es, sich an gespannten Seilen über die Hunte zu ziehen und das mitgebrachte Wasser in einen Eimer zu gießen. Beim "Dosenlaufen" ging es darum, möglichst viele Tischtennisbälle mit den Füßen einzusammeln. Den meisten Spaß gab es, als die Gruppen im Kanadier paddeln und viele kleine Bälle einsammeln mussten. Neben weiteren Geschicklichkeitsaufgaben wurde in einem Quiz das Wissen über Stadt und Landkreis abgefragt.
Während des Nachmittags hatten Teilnehmer und Gäste die Gelegenheit, vom reichhaltigen Kuchenbüffet zu probieren. Anschließend gab es noch Salate und Leckeres vom Grill, so dass man noch lange zusammen saß.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Hammenacht 2013
Lichterglanz auf der Hamme
Auf der Hamme bei Osterholz-Scharmbeck wird jedes Jahr am Vollmond-Wochenende im August die "Hammenacht" gefeiert. Auch Wildeshauser Wassersportler waren dazu eingeladen. Torfkähne, Motorboote, Ruderboote und Kanus wurden mit Blumen, Laternen und Knicklichtern geschmückt. Teilweise bedeckten Wolken den Himmel, aber die Augen gewöhnten sich an die Dunkelheit. In allen Lokalen an der Hamme hatten sich viele Leute zum Feiern versammelt und begrüßten begeistert die Boote. Die Ruderer ließen sich von der guten Stimmung anstecken. Es wurde spät, bis die Boote wieder verladen waren und man zu Hause ankam, aber für das nächste Jahr ist die Teilnahme schon geplant.


(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Lese-Kinder zu Besuch
Lese-Kinder zu Besuch
Die Leiterin der Öffentlichen Bücherei Wildeshausen Nina Hogeback führt in diesen Sommerferien die Ferien-Lese-Aktion "Julius-Club" durch. Neben dem Ziel, sich mit Büchern zu beschäftigen, hat sie einige besondere Aktivitäten für die Gruppe organisiert. So hatte sie auch beim Wassersportverein Wildeshausen nachgefragt und eine Zusage erhalten. Am Donnerstag kam en die 11- bis 14-jährigen Kinder, um in einem Kanadier erste Bootserfahrung zu machen.
Zwei Wassersportler und die ehrenamtliche Mitarbeiterin Nina Hogeback sorgten für sicheres Steuern.


(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Die Hunte wächst wieder zu!
Ueberall Pfeilkraut!
Auch in diesem Jahr beobachten die Wildeshauser Wassersportler ein starkes Pflanzenwachstum in der Hunte. Es ist besonders das Pfeilkraut, das zwischen der Bäke und Hölingen große Teppiche auf dem Wasser bildet. Unterhalb des Wehrs Hölingen ist der Fluss völlig zugewachsen.
Wenn die Ruderer mit den größeren Booten, also Zweiern oder Vierern unterwegs sind, müssen sie aufpassen, nicht in das Blattwerk zu geraten. Es ist unangenehm. Für Ruderer, die in ihrem schmalen Skiff unterwegs sind, ist die Gefahr, sich in den Pflanzen zu verheddern und zu kentern zu groß, so dass sie diese Bereiche meiden müssen und nur noch zwischen dem Bootshaus und der Bäke hin- und herpendeln können.
Worin sind die Ursachen zu sehen? Der hohe Nährstoffeintrag in Dümmer und Hunte sind bekannt. So kann die starke Überdüngung das Pflanzenwachstum fördern. Unterstützt wird diese Entwicklung durch die augenblicklich hohen Temperaturen und fehlendem Regen, der die Konzentration verdünnen würde. Wenn die Pflanzen ab Mitte September beginnen, ihre Blätter abzubauen, gelangen die Nährstoffe auf den Grund und düngen die Vegetation im nächsten Jahr um so mehr. Die Besorgnis im Wassersportverein ist groß. Es ist nicht nur die Beeinträchtigung ihres Sports, sondern vielmehr das Problem, dass die gesamte Fläche zwischen Wildeshausen und Hölingen in den Sommermonaten zuwächst. Ein Überdüngen der Felder durch die Landwirtschaft ließ sich bisher nicht verhindern und wird in Zukunft auch nicht abzustellen sein.
Den zuständigen Behörden vom NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz), vom Unterhaltungsverband Hunte und von der Huntewasseracht ist diese Problem bekannt. Ein Abmähen und Herausnehmen der Pflanzen würde den Nährstoffeintrag deutlich verringern . Wegen des Naturschutzes darf ein Mähboot erst ab dem 1. September eingesetzt werden. Bei den vielen verkrauteten Bereichen ziehen sich die Arbeiten dann bis in den Herbst hinein hin. Es taucht dann das Problem auf, dass die Stängel so weich sind, dass die Pflanzenmasse nicht mehr aus dem Wasser herausgeholt werden kann., sondern zerfällt und sowieso im Fluss bleibt. Ein Praktiker sagte der Pressewartin des Vereins "Wenn wir jetzt mähen dürften, könnten wir Pflanzen gut aus dem Wasser fischen."
Weil sich die Larven einer geschützten Libelle, z.B. der Schlankjungfer, am Pfeilkraut entwickeln, darf nicht früher gemäht werden.
Sicher würden beim Abmähen des Pfeilkrautes in der Flussmitte einige Larven zugrunde gehen. Die Frage ist, ob es sinnvoll ist, wegen einiger Individuen den Fortbestand des Biotops Hunte als gesundem Fluss zu gefährden.


(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
EXXON Mobil beim Wassersportverein Wildeshausen
EXXON Mobil zu Besuch
Die Werkbank wurde mit Sportbooten getauscht. Der Wassersportverein Wildeshausen hatte 25 Auszubildenden von EXXONMobil eingeladen, damit sie in Ruder- und Paddelbooten sportlich aktiv sein konnten. Der zweite Vorsitzenden Stefan Wagner begrüßte die Auszubildenden und ihre Ausbilder auf dem Gelände des Bootshauses in Wildeshausen. Stefan Wagner betonte, dass der Verein sich auf diese Weise für die Spenden der EXXON bedanken wolle. In den letzten Jahren hat der WSW Maßnahmen zur Energieeinsparung getroffen, um weniger Gas zu benötigen. Erfreulich, dass ein Gaslieferant solche Maßnahmen durch Spenden unterstütze.
Die Seniorengruppe der Ruderer hatte an diesem Morgen das eigene Training ausfallen lassen, damit viele Helfer die Jugendlichen einweisen und auf dem Wasser begleiten konnten. Es standen genügend Kanadier, Kanus und Mannschafts-Ruderboote zur Verfügung. Nach einer kurzen Einweisung ging es dann in die Boote. Wer sich ein Kanu gewählt hatte, sah das Problem darin, das Boot geradeaus zu lenken: Anfänger fahren Kreise. Aber nach einigem Üben ging es Richtung Pestrup. Bei den Ruderbooten, in denen immer mindestens ein erfahrener Ruderer saß, lag die Schwierigkeit darin, die Bewegung von Armen und Beinen zu koordinieren und dann im gleichen Rhythmus wie die anderen vor- und zurück zu rollen. Bei einigen klappte es recht schnell, während andere sich schwer taten. Auf jeden Fall war es eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag und ein Beitrag, das Gruppengefühl zu stärken.
Beim Start war es kalt und regnerisch, dann hörte es wenigstens auf zu regnen. Den Jugendlichen machte das nicht viel aus und die meisten waren sehr zufrieden. Nach einigen Stunden auf dem Wasser freuten sich alle, dass zu Grillbratwurst und Salaten eingeladen wurde. Für diese Kosten kam EXXONMobil auf, aber um die Vorbereitungen hatten sich einige WSW-Mitglieder gekümmert.
AusbildungsleiterHerr Ebbing und sein Vertreter Herr Zinke, die sich selbst in die Boote gesetzt hatten, bedankten sich bei den Helfern für den gelungenen Ausflug.


(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Nilgänse als Dauergäste an der Hunte
Familienausflug unter Aufsicht
Seit einigen Jahren leben Nilgänse an der Hunte, wir berichteten 2010 davon: ein einzelner Nilganter war oft am Burgbergteich und der angrenzenden Hunte mit einer Stockente und ihren Küken unterwegs. Er fiel durch seine "Sorge für die Familie" aber auch durch aggressives Verhalten gegenüber (männlichen) Stockenten auf.
In diesem Jahr hat ein Nilsganspärchen ein wenig außerhalb der Stadt vier Küken großgezogen. Die Ruderer vom Wassersportverein Wildeshausen haben sie in der Nähe der Brücke am Rosengarten mehrfach beobachtet: Der Ganter sitzt dann oben auf einem Pfahl und hat seine Familie auf diese Art gut im Blick. Wenn man diesen nicht sehr eleganten Vogel sieht, ist es schon eine beachtliche Leistung von ihm, oben auf einem Zaunpfahl zu landen, der gerade breit genug ist für seine beiden großen Füße ...


(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Die verhinderte Wesertour, oder: Neuwasser in Friesland
unterwegs in Ostfriesland
Wir (drei Ruderer vom WS Wildeshausen und zwei vom RV OSch) wollten schon immer mal die Weser rudern und dann mit dem Fahrrad wieder hochfahren und das Auto nachholen. Dieses Jahr war es so weit, die Quartiere waren gebucht, ... dann kam das Hochwasser. Was tun? Erst einmal die Quartiere abbestellen. Und dann? Zuhause bleiben ist immer die schlechteste Alternative, also da hin, wo es genug Wasser aber kein Hochwasser gibt.
Ein Ferienhaus bei Westerstede wurde unser Standquartier, das Programm blieb bestehen: drei Tage rudern, drei Tage Rad fahren. Der erste Rudertag führte uns nach Ostfriesland, rund ums Große Meer. Wir starteten bei Moordorf auf dem Ringkanal, bisschen eng, aber sonst kein Problem. Vom Ringkanal ging es auf den Jade-Ems-Kanal, diesmal mit Problem, unter der Brücke war das Wasser auf der ganzen Breite durch einen Balken von etwa 30 x 30 cm abgesperrt. Boote rausnehmen war sehr schwierig bis unmöglich. Den Balken runterdrücken, bzw. mit "Schmackes" über den Balken rudern wollte die Mehrheit gar nicht erst ausprobieren, der Kanal lud nicht gerade zum Baden ein. Umkehren kam auch nicht in Frage. Gab also nur noch eins: raus, durch die Brennnesseln ans Ufer durchkämpfen und die Sache erst einmal von Nahem betrachten. Mit Hilfe einer 25 m langen schwimmfähigen Schleppleine (die muss man erst mal mithaben, nicht wahr?), die wir vom Wind unter der Brücke durchtreiben ließen, konnten wir beide Boote über den Balken ziehen und unter der Brücke durchtreideln. Ganz einfach. - War das aber nicht. Die Weiterfahrt auf Kanälen bis Uthwerdum war anstrengend aber nicht schwierig.
Am 2. Rudertag ging es auf die Harle, von Wittmund bis Harlesiel 20 km gegen den Wind und zurück mit dem Wind, abends waren wir "platt". Nachdem man die Einsatzstelle gefunden und herausgefunden hat, in welche Richtung man rudern muss, ist die Harle gut zu rudern. Ein Wiesenfluss mit wenig Wasservögeln und vielen Kühen.
interssierte Zuschauer
In Carolinensiel war viel Betrieb, leider konnten wir nirgends anlegen. Also weiter nach Harlesiel, dort konnten wir zwar beim Yachtclub anlegen, kamen aber vom eingezäunten Gelände nicht runter, das ersehnte Eis in Sichtweite. Auf der Rückfahrt legten wir in einem kleinen Hafen an bei Altfunnixsiel (klingt das nicht als würden hier Gallier wohnen?). Es gibt dort einen Wassersportverein, ein Cafe und einen Dorfladen mit Kiosk, aber: Verein dicht, Cafe dicht, Dorfladen dicht, Schiet, wieder kein Eis.
Der 3. Rudertag fiel mit insgesamt 24 km wesentlich gemütlicher aus. Die Jade ist noch einsamer als die Harle, von den Kühen mal abgesehen. Kurz vor dem Warder Siel befindet sich ein sehr schön ausgebauter Rastplatz, leider auch ohne Eis. Die Ein- und Aussatzstelle am Pumpwerk war nur zu bewältigen, weil ein Anwohner (Kanute) um eine dicke Eiche eine Kette geschlungen hat, an der man sich festhalten und hochziehen kann. Tolle Idee!
Die nordwestdeutschen Kanäle und Sielzüge bieten noch viele Möglichkeiten für kleine und große Rudertouren, aber eigentlich wollten wir immer schon mal die Weser rudern und dann mit dem Rad wieder hochfahren, um das Auto nachzuholen. Nächstes Jahr machen wir das.

(Foto: privat, Text: Annegret Schütt, Wanderwartin Rudern)
Pfingsttour auf Leine, Aller und Weser
es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!
Der Wetterbericht hatte nicht gerade prächtiges Pfingstwetter vorausgesagt, kalt sollte es werden, und regnen sollte es auch. Drei Ruderer aus Wildeshausen trafen sich trotzdem am Freitagabend mit Ruderern aus Osterholz-Scharmbeck und Dänemark im Bootshaus des WSC Westen an der Aller.
Zu anderer Zeit hätten wir am nächsten Morgen den Ausblick auf die schnell fließende Aller genossen, aber: der Wetterbericht stimmte, es "schüttete". Da mussten wir durch! Zuerst einmal fuhren wir nach Neustadt am Rübenberg, denn die erste Etappe sollte uns auf der Leine von Neustadt bis nach Schwarmstedt führen. Es war schwierig, eine Einsatzstelle zu finden, weil die Leine sich tief eingegraben hat und bis zu 2m hohe Ufer zu überwinden waren . Mittags waren wir dann endlich auf dem Wasser, inzwischen regnete es nicht mehr. Aber das hielt nur für 10 km, dann fing es wieder an. Es wurde aber nicht ganz so schlecht wie es morgens ausgesehen hatte.
Der Pfingstsonntag brachte uns zwar nicht den vorausgesagten Sonnenschein mit 24 Grad, aber es war trocken. Auf der gesamten Strecke wurden wir von Kuckucksrufen begleitet, wir sahen fünf Störche, einer davon stocherte keine 10 m von uns entfernt im Uferschlamm und nahm uns überhaupt nicht wahr, - er hätte ja wenigstens mal hersehen können.
Für den Pfingstmontag wurde uns wieder Regen prophezeit, aber erst ab 11 Uhr. Wir ruderten noch eine kurze Strecke von Westen über Leine und Weser bis zum E-Werk Langwedel, wieder lückenlos begleitet vom Kuckuck. Mittags hatten wir unsere drei Boote aufgeladen und mussten uns von den Freunden verabschieden.
Als wir am Bootshaus in Wildeshausen ausstiegen, war der Kuckuck auch schon da. Man kam sich vor wie Hase und Igel. Es regnete übrigens immer noch nicht, der Himmel hielt dicht bis wir die Boote in der Halle hatten, dann ging´s los.
Es war kalt gewesen und geregnet hatte es auch. Aber es war eine tolle Fahrt, die Abende wurden gemütlich, es wurden Pläne geschmiedet für eine Herbstfahrt und eine Rudertour im nächsten Sommer rund um die dänische Insel Fünen. Was will man mehr, wie schön, dass wir Ruderer sind!

(Foto: privat, Text: Annegret Schütt, Wanderwartin Rudern)
Himmelfahrt auf der Aller
historisches Floss
Die Aller ist für die Wildeshauser Wassersportler ein beliebtes Ziel. Diesmal erlebten sie, wie ein historisches Floß auf der Aller trieb.
Hartmut Lindner hatte Himmelfahrt eine Tagestour auf der Aller organisiert. In Hodenhagen wurden die Boote eingesetzt, um die 54 Kilometer lange Strecke nach Verden zu rudern. Mit viel Strömung schlängelt sich die Aller in vielen Kurven durch die Niederung. Wegen der Hochwassergefahr reichen nur wenige Siedlungen bis ans Wasser heran, so dass das Tal ein Paradies für Vögel ist.
Die Ruderer überholten ein Floß, das nach historischem Vorbild gebaut war. Männer in traditioneller Kleidung mussten es mit riesigen Steuern mühsam in der Strömung halten. In Westen an der Aller wurden die Ruderer von einem großen Blas-Orchester begrüßt. Der große Empfang galt natürlich nicht den Ruderbooten, sondern den Flößern. Nach einer Pause in Westen ging es auf die letzte Etappe nach Verden.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Auch die Kanukinder trainieren jetzt wieder
Neustart des Kinder-Kanu-Trainings
Am letzten Montag begann die neue Trainerin Christiane George (vorne im Bild) das Paddeltraining für Kinder und Jugendliche. Pünktlich war das Wetter so gut geworden, dass T-Shirts und kurze Hosen genügten. Nachdem die Boote ins Wasser gesetzt und die passenden Paddel ausgesucht waren, gab es kurze Erklärungen, bevor die Kinder einsteigen durften. Es ist erstaunlich, wie geschickt und schnell die Boote über das Wasser flitzten.
Wer Lust zu dieser Sportart hat, kann sich bei Christiane George melden (Tel. 0152-26734429) oder am nächsten Montag um 16.30 Uhr am Bootshaus einfinden. Wichtige Voraussetzung ist das Schwimmabzeichen in Bronze und für alle Fälle Wechselzeug.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Maitour der Wildeshauser Wassersportler
In der Schleuse
Die Ruderer und Kanuten des Wassersportvereins Wildeshausen wollten zum 1. Mai dem Frühling entgegen fahren. Deshalb hatten sie eine Tour im Revier der Hamme geplant. Morgens früh wurden die Boote aufgeladen und es ging mit vier Pkws zum Ruderverein Osterholz-Scharmbeck. Dort sollte die Fahrt beginnen und enden. Fahrtenleiterin Annegret Schütt berichtet: "Auf vielen Abschnitten der Hamme kommen Fußgänger und Radfahrer nicht ans Wasser, so dass wir die Hamme für uns haben." Weil einer der Ruderer Vogelkundler ist, konnte er darauf hinweisen, wie man die vielen Vögel an ihren Stimmen unterscheiden kann. Vorbei an Neuhelgoland und dem Weyerberg fuhren die Wassersportler ins Teufelsmoor. Dort wurde mit handbetriebenen Kurbeln eine Schleuse für die Durchfahrt geöffnet. Ein neugieriger Spaziergänger, der die Schleusung beobachtete, bot seine Mithilfe an. Dabei sei erwähnt, dass Ruderer oft erleben, dass Zuschauer gern selbst ausprobieren, wie diese alten Schleusen funktionieren. Nach einigen weiteren Kilometern wurde dann eine Pause am Ufer eingelegt, bevor es zurück nach Osterholz-Scharmbeck ging.
Auf der Rückfahrt zeigten Hunderte von Fahrrädern an Brücken und Gaststätten, dass auch viele andere das strahlend gute Wetter genutzt hatten und an die Hamme gelockt waren.
Am Ziel mussten zunächst die Boote gereinigt und aufgeladen werden. Dann war noch Zeit, um auf dem Balkon des Osterholzer Bootshauses gemütlich Kaffee zu trinken bevor die Rückfahrt angetreten wurde.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Frühlingsfahrt beim Wassersportverein Wildeshausen
Vergabe der Fahrtenabzeichen
Bei den Wildeshauser Wassersportlern gibt es keine Winterpause. Aber natürlich ist es reizvoller, bei warmem Wetter ins Boot zu steigen. So bildet die Frühlingsfahrt einen guten Start in die Saison für diejenigen, die im Winter nicht aktiv waren.
Der Vorsitzende Jochen Kranz freute sich, dass die Temperaturen pünktlich zur Frühlingsfahrt gestiegen waren. So wurden am vergangenen Sonntag Ruder- und Paddelboote aufs Wasser gelassen, um vom Bootshaus nach Pestrup zu rudern und zu paddeln. Die meisten Boote wenden mehrmals, um eine längere Strecke zu fahren.
Als sie zum Bootshaus zurück kehrten, verlieh Ruderwart Uwe Spalthoff die Fahrtenabzeichen für das vergangene Jahr. Insgesamt hatten 13 Ruderer die erforderlichen Kilometer zurück gelegt. Hans-Paul Haferkamp hat zum sechsten Mal den Äquatorpreis erhalten, also die Strecke von sechs Erdumrundungen erreicht.
Hier die Übersicht: Hans-Paul Haferkamp erzielte da s 44. Fahrtenabzeichen (9202 km), Uwe Spalthoff (29. und 2350 km), Hartmut Lindner (23. und 2152 km), Annegret Schütt (22. und 1322 km), Dorothea Wessels (18. und 1058 km), Antje Kläner (16. und 1624 km), Georg Schütt (15. und 821 km), Dieter Baller (14. und 743 km), Gerhard Bajorat (13. und 1100 km), Helmut Pohlmann (11. und 1207 km), Heinrich Klein (11. und 1184 km), Ingrid Klein (11. und 1080 km), Werner Wessels (7. und 811 km).
Besonders hob der Ruderwart die Leistung von Antje Kläner hervor, die neben dem Rudern auch intensiv paddelte und dabei genau 3000 km zurücklegte. Sie erhielt im vergangenen Jahr die Globusnadel des Deutschen Kanuverbandes für die Strecke einer Erdumrundung.
Nach der Ehrung setzten sich die Wassersportler im Bootshaus zum Brunch zusammen zusammen.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Jahreshauptversammlung beim Wassersportverein Wildeshausen
Der Vorstand auf der Jahreshauptversammlung
Im Bootshaus des Wassersportvereins Wildeshausen fand die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Der Vorsitzende Jochen Kranz gab einen Rückblick aufdie Arbeiten, die im letzten Jahr durchgeführt wurden. Die Eingangstür und der Durchgang zur Bootshalle waren als Energiemaßnahme schon lange geplant und wurden vollendet. Der ganze Eingangsbereich wurde hell gestrichen und durch Bilder und neue Tafeln viel freundlicher gestaltet. Ebenso wurde der Jugendraum renoviert. Diese Investitionen muss der Verein aus Mitgliedsbeiträgen bezahlen und ist dankbar, dass Landkreis und Stadt Zuschüsse gewähren. Ein Ruderergometer konnte aus Spenden finanziert werden. Dass auch der Wunsch nach einer Umgestaltung der Küche verwirklicht werden konnte, wurde nicht nur von den Frauen begrüßt. Allerdings wurden im letzten Jahr sehr viele Arbeitsstunden investiert, die bei einigen die vorgeschriebenen acht Stunden bei weitem überschritten, ja vervielfachten.
Nun sieht der Plan für die Zukunft vor, Ruderboote zu beschaffen. Einige der 25 jugendlichen Ruderer, die von Claudia Rohmann und Jochen Kranz betreut werden, möchten an Regatten teilnehmen und dafür muss das Bootsmaterial erneuert werden.
Für die erwachsenen Ruderer zog Ruderwart Uwe Spalthoff eine positive Bilanz: Fast 30 000 Kilometer wurden auf heimischen und fremden Flüssen zurück gelegt. Beliebt waren wieder Weser, Aller, Leine, Hamme und ostfriesische Gewässer. Die Fahrten zu auswärtigen Zielen sind nur möglich, weil Familie Schütt, Familie Michael Blömer und Hartmut Lindner immer wieder ihre Fahrzeuge zur Verfügung stellen.
Die Kassenwartin Dorothea Wessels konnte in ihrem Bericht auf eine gesunde Kassenlage hinweisen. Durch viele Eigenleistungen gelingt es, Geld für notwendige Ausgaben zu sparen. Die beiden Kassenprüfer bescheinigten ihr eine übersichtliche, korrekte und nachvollziehbare Kassenführung und schlugen vor, den Vorstand zu entlasten. Sie wiesen darauf hin, dass auch in einem kleinen Verein die Kassenführung wegen vieler Vorschriften sehr kompliziert geworden ist, so dass diese ehrenamtliche Arbeit sehr zeitaufwendig ist.
Da der Wassersportverein Wildeshausen am 31. August sein 40-jähriges Jubiläum mit einem Sommerfest feiern möchte, hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, welche die Feier organisieren wird.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Ski-Langlauf-Kurs
Ski-Langlauf für Anfänger aktive Ruderer im Winter
Drei Ruderer des Wildeshauser Wassersportvereins nahmen vom 25. bis 27. Januar am jährlich stattfindenden Ski-Langlauf-Kurs des Niedersächsischen Ruderverbandes in St. Andreasberg im Harz teil.
Bei knappen, aber ausreichenden Schneeverhältnissen wurde am Sonnabendmorgen auf der Übungswiese die Langlauftechnik vermittelt. Am Nachmittag ging er dann auf die Loipe, wo auch die Anfänger den acht Kilometer langen Rundkurs schafften. Bei Einsetzen der Dunkelheit trafen sich die 24 Ruderer aus verschiedenen niedersächsischen Vereinen im Trainingsraum, um zu lernen, wie man durch gezielte Dehnungsübungen dem Muskelkater vorbeugen kann. Das war dann abends auch das Thema von Vortrag und Diskussion, wie muskuläre Verspannungen beim Training - hier beim Skilauf, zuhause beim Rudern - vermieden werden können. Testpersonen standen in der Gruppe genug zur Verfügung.
Am Sonntagmorgen wurden die Skier noch einmal untergeschnallt. Nach einer Schlussbesprechung ging es dann am frühen Nachmittag nach Hause. Zum Glück waren die Straßenverhältnisse nicht so gefährlich wie vorhergesagt. Der Kursus war wie jedes Jahr sehr lehrreich und die Teilnehmer waren sich einig, dass der Ski-Langlauf eine hervorragende Trainingssportart für Ruderer in der kalten Jahreszeit ist.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Globus-Nadel für Antje Kläner
Unsere Antje - natuerlich im Boot!
Antje Kläner wurde vor kurzem als erste Kanutin des Wassersportvereins Wildeshausen mit einer ganz seltenen Auszeichnung geehrt, mit der Globusnadel des Deutschen Kanuverbandes. Sie paddelte so viele Kilometer, dass die Strecke die Erde umspannen könnte.
Sie kam 1988 durch ihren damaligen Arbeitskollegen, den mittlerweile verstorbenen Eberhard Kiefer, in den Verein. 1990 schaffte sie zum ersten Mal ihr Fahrtenabzeichen, das sie seitdem jährlich wiederholt hat. Durch tägliches Training auf der Hunte hat sie so viel Kondition, dass sie sich an die großen Herausforderungen heranwagte. So nimmt sie seit 1995 regelmäßig am Wesermarathon teil, wo 135 Kilometer von Hannoversch Münden nach Hameln an einem Tag gepaddelt werden. Noch anspruchsvoller ist der Meißen-Magdeburger-Elbe-Marathon, bei dem sie seit 1999 jedes Jahr im Juni 243 Kilometer in zwei Tagen zurücklegt. Dabei erlebte sie 30 Grad in praller Sonne, Hagelschauer, eine Flucht im Paddelboot vor einer Gewitterfront und Hochwasser. Am härtesten empfand sie es im letzten Jahr, als es starken Gegenwind und am zweiten Tag zusätzlich starken Regen gab. Antje Kläner ist immer stolz und glücklich, wenn sie diese Herausforderung angenommen und gemeistert hat, was jeweils nur 30 bis 40 Kanuten gelingt. Auf diesen großen Touren war stets ihr Lebensgefährte Hartmut Lindner dabei.
Da wundert es niemanden, wenn auch die Urlaube als Gepäckfahrt im Kanu zurück gelegt werden. So haben sie gemeinsam viele Gewässer in Mecklenburg-Vorpommern, den Niederlanden, Schweden und Tschechien kennengelernt.
Da Antje Kläner aber auch intensiv rudert, hat sie bereits 2004 den Äquatorpreis des Deutschen Ruderverbandes erhalten, also hat sie bereits mehr als zweimal die Erde umrundet. Der Wassersportverein Wildeshausen ist stolz auf seine Sportlerin, die auch jahrelang als Schriftwartin und Kassiererin im Vorstand mitgearbeitet hat.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Jahreswende beim WSW
Betrieb auch an Silvester vom Skiff bis zum Vierer waren alle unterwegs
Das ungewöhnlich warme Wetter lockte zwanzig Ruderer und Kanuten am letzten Tag des Jahres zum Bootshaus.
Wie jedes Jahr stiegen sie Silvester um 14 Uhr in ihre Boote, um nach Pestrup zu rudern. Mit zusätzlichen Wenden kamen sie nach zwölf Kilometern wieder zum Bootshaus zurück. Dort erwartete sie im Jugendraum Kaffee und leckerer Kuchen. Fast alle nahmen sich die Zeit, am Jahresende zusammen zu sitzen und zu klönen. Ruderwart Uwe Spalthoff gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr. Insgesamt wurden von den Ruderern im Jahr 2012 über 30 000 Kilometer in Booten zurück gelegt. Außer der Hunte waren die Sportler auf Weser, Hamme, Alster,Aller, in Meckenburg und in Ostfriesland unterwegs. Gepaddelt wurden über 8 000 Kilometer, wovon exakt 3 000 auf Antje Kläner entfielen.
Am Neujahrstag kostete es etwas Überwindung, bei Regen die Boote ins Wasser zu lassen. Aber weil es dazu gehört, das Neue Jahr auf dem Wasser zu begrüßen, stiegen trotzdem zwölf Ruderer und Kanuten in die Boote. Sie hatten Glück, dass der Regen in leichtes Nieseln überging. Bei guter Kleidung und viel Spaß waren sich alle einig, das Ruderjahr mit der üblichen Strecke zu beginnen.
Die NWZ hat einen kleinen Videobeitrag zum Anrudern veröffentlicht; den Film finden Sie hier

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
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Rückblick 2012
Rückblick 2011
Rückblick 2010
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Berichte
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