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Rückblick 2012

Jahreswende beim WSW
Betrieb auch an Silvester vom Skiff bis zum Vierer waren alle unterwegs
Das ungewöhnlich warme Wetter lockte zwanzig Ruderer und Kanuten am letzten Tag des Jahres zum Bootshaus.
Wie jedes Jahr stiegen sie Silvester um 14 Uhr in ihre Boote, um nach Pestrup zu rudern. Mit zusätzlichen Wenden kamen sie nach zwölf Kilometern wieder zum Bootshaus zurück. Dort erwartete sie im Jugendraum Kaffee und leckerer Kuchen. Fast alle nahmen sich die Zeit, am Jahresende zusammen zu sitzen und zu klönen. Ruderwart Uwe Spalthoff gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr. Insgesamt wurden von den Ruderern im Jahr 2012 über 30 000 Kilometer in Booten zurück gelegt. Außer der Hunte waren die Sportler auf Weser, Hamme, Alster,Aller, in Meckenburg und in Ostfriesland unterwegs. Gepaddelt wurden über 8 000 Kilometer, wovon exakt 3 000 auf Antje Kläner entfielen.
Am Neujahrstag kostete es etwas Überwindung, bei Regen die Boote ins Wasser zu lassen. Aber weil es dazu gehört, das Neue Jahr auf dem Wasser zu begrüßen, stiegen trotzdem zwölf Ruderer und Kanuten in die Boote. Sie hatten Glück, dass der Regen in leichtes Nieseln überging. Bei guter Kleidung und viel Spaß waren sich alle einig, das Ruderjahr mit der üblichen Strecke zu beginnen.
Die NWZ hat einen kleinen Videobeitrag zum Anrudern veröffentlicht; den Film finden Sie hier


(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Nikolaus in Wildeshausen angekommen
der Nikolaus kommt mit dem Boot
Als es am Mittwochnachmittag dämmerig wurde, versammelten sich viele Kinder an der Holbeinschule, um mit Laternen den Nikolaus abzuholen. Singend zogen sie an der Hunte entlang zur Melkerbrücke.
Die Wildeshauser Wassersportler hatten ein Boot mit vielen Lichtern geschmückt und den Nikolaus im Kanu abgeholt. Am Bootssteg des Gymnasiums ließen sie ihn aussteigen, damit er die wartenden Kinder begrüßen konnte. Der Fackelzug ging dann zur St.-Peter-Kirche, wo die Kinder mit kleinen Geschenken erfreut wurden.
Die Wassersportler, die auf den Nikolaus gewartet hatten, wurden von ihm mit Keksen verwöhnt, die sie anschließend bei einem heißen Tee im Bootshaus genießen konnten.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Mit Gummistiefeln zum Weihnachtsmarkt
es geht auch einmal ohne Steg
In jedem Jahr fahren die Wildeshauser Wassersportler am Sonnabend vor dem 1. Advent an die Aller. In Hodenhagen war Start. Da im Winter alle Bootsstege abgebaut sind, heißt es, mit Gummistiefeln ins Wasser zu gehen und dann ganz vorsichtig in die Ruderboote zu steigen.
Obwohl das Wetter nicht besonders gemütlich war, hatten die Mannschaften viel Spaß in ihren Booten. Nach 42 Kilometern beendeten sie die Fahrt im kleinen Sportboothafen von Westen. Da dort der Nikolaus im Boot erwartet wurde, gab es viele Zuschauer am Ufer. Als die Boote auf den Hänger verladen waren, blieb Zeit für einen Bummel über den Weihnachtsmarkt und ein gemütliches Kaffeetrinken bei den Westener Ruderfreunden.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Schaum auf der Hunte
Pressebericht aus der Kreiszeitung
(Bericht aus der Kreiszeitung)
Herbstfahrt auf der Oberweser
Pause an der Weser bei Beverungen Weser bei Luechtringen
Wie an jedem letzten September-Wochenende luden die Wildeshauser Wassersportler ihre Boote auf einen Hänger, um auf der Oberweser von Hannoversch Münden bis Hameln zu rudern und zu paddeln.
Übernachtet wurde nach der halben Strecke wie immer in Höxter, dessen Ruderverein ein gut ausgestattetes Bootshaus besitzt, in dem man sich selbst verpflegen kann.
Diesmal hatte ein Ruderer anlässlich seines 70. Geburtstages alle diejenigen in Höxter zum Abendesen eingeladen, die bereit waren siebzig Kilometer mit ihm rudern. Bei einer Gesamtstrecke von 135 Kilometern schafften alle fast das Doppelte. Bei dieser Entfernung wird mit ruhigem Wanderschlag gefahren, um die Landschaft zu genießen und sich auf interessante Beobachtungen aufmerksam zu machen. Die Wildeshauser sind von der Oberweserregion so angetan, weil die bewaldeten Berge oft bis an die Weser heran reichen jedoch sich zwischendurch das Wesertal weitet und einen weiten Blick über Wiesen und Felder ermöglicht. Bei warmem und meist sonnigem Herbstwetter wurde ein kurzer Regenschauer zwar als überflüssig, aber nicht als störend empfunden.
Organisator Uwe Spalthoff war sehr zufrieden und sagte: "Wie gut eine Fahrt ist, hängt immer von den Leuten ab, die mitfahren." Er war auch dankbar, dass er für sechzehn angemeldete Teilnehmer außer dem Stadtbus den Kleinbus einer Wildeshauser Firma zur Verfügung hatte.


(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Verkrautung der Hunte
stoerendes Pfeilkraut jetzt verfaulen die Pflanzen, das stinkt uns! Seit drei Jahren beobachten die Wildeshauser Wassersportler eine zunehmende Verkrautung der Hunte zwischen Wildeshausen und Bühren. Der Umweltbeauftragte des Landesruderverbandes Hannes Ehlich hat sich bereits an das Niedersächsische Umweltministerium gewandt, um auf das Problem, das die Ruderer in Diepholz, Wildeshausen und Oldenburg haben, aufmerksam zu machen.
Auch in den Jahren davor vermehrten sich während der Sommermonate die Wasserpflanzen. Was sich jetzt zeigt, ist aber besorgniserregend. Vor allem das Pfeilkraut bildet dichte Inseln im Wasser, und zwar auf der ganzen Strecke von der Katenbäke über Pestrup bis Bühren. Für größere Mannschaftsboote ist das zwar lästig, aber es besteht keine Gefahr zu kentern. Anders ist es für die schmalen Kanus und Einer-Ruderboote (Skiffs), die sich mit den Skulls in den Pflanzen verhaken. Viele Ruderer nutzen deshalb seit einigen Wochen nur noch die kurze Strecke zwischen Wildeshausen und der Katenbäke.
Was ist die Ursache? Die stark gedüngten Maisfelder reichen bis dicht an die Hunte heran. Bei jedem Regen wird Gülle in Gräben und den Fluss gespült, so dass das Wasser überdüngt wird. Bei warmem Wetter haben die Pflanzen dadurch ideale Wachstumsbedingungen. Im Dümmer haben sich große Blaualgen-Bestände gebildet, die Fische in großer Zahl vergiftet haben.
In der letzten Augustwoche lag ein fauliger Geruch von absterbenden Pflanzen über dem Wasser, der ekelerregend war.
Da die Pflanzenbildung sich in den letzten drei Jahren deutlich verschärft hat, sehen die Wildeshauser Wassersportler ein großes Problem für die Zukunft. Eventuell ist in den Sommermonaten kein Wassersport mehr möglich. Zum anderen wird sich die zunehmende Verkrautung bis Wildeshausen ausbreiten und dort zu intensiven Geruchsbelästigungen führen. Gülle riecht angenehmer!
Wer sich den Anglerplatz an der Pio-Brücke ansieht, erkennt, dass sich auch dort schon ein Pflanzensaum gebildet hat, der immer breiter wird. Es wäre schade, wenn das landschaftlich so schöne Huntetal weiter geschädigt würde.


(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Rudern bei Nacht
Nachtfahrt
Ein Rudererlebnis der besonderen Art bot sich den Wildeshauser Wassersportlern.
Wie jedes Jahr wurde auf der Hamme die "Hammenacht" veranstaltet. Dazu werden Torfkähne, Kanus, Ruderboote und Motorsportboote mit Lampen geschmückt. Weil an diesem Flussabschnitt zwischen Osterholz-Scharmbeck und Neu-Helgoland kaum Häuser stehen, ergibt sich ein buntes Bild auf dem Wasser ohne störendes Licht vom Ufer her. Der Vollmond erleichterte es, den Weg zu finden. Annegret Schütt, die die Fahrt für die Wildeshauser organisiert hatte, sagte "Das war eine unserer schönsten Fahrten" und versprach, im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei zu sein.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Familienwochenende des WSW
viel Natur
Vom 20. - 22.07.2012 fand das diesjährige Familienwochenende der Kanusportler des Wassersportverein Wildeshausen an der Böhme statt. Wir fuhren am Freitagnachmittag vom Bootshaus zum Campingplatz Böhmeschlucht. Dort hatten wir einige Bauwagen für die Familien gemietet, die noch nicht aufs Zelten eingerichtet sind.
Das Wochenende wurde erst einmal mit einem gemeinsamen Grillabend an der Böhme eingeläutet. Am nächsten Morgen startete die gesamte 16-köpfige Gruppe zur ersten Kanutour. Es ging von Dorfmark zum Zeltplatz. Die Strecke von fünf Kilometern wurde auch von den Anfängern gut gemeistert. Der hohe Wasserstand und die damit verbundene flotte Strömung forderte doch erhebliche Aufmerksamkeit an den Hindernissen, wie quer liegende Bäume und niedrige Brücken.
Die Sportler, die am Vormittag sich noch nicht genügend "austoben" konnten, setzten dann am Nachmittag die Tour bis nach Fallingbostel fort. Dort lockte eine Eisdiele für eine entsprechende Belohnung. Zurück ging es dann entweder mit dem Pkw oder für einige sogar per pedes. So wurde die herrliche Landschaft sowohl vom Wasser als auch vom Land aus erkundet.
Die Wanderer konnten dann auch noch Zeuge einiger unbelehrbarer Mietbootfahrer werden, die nach zu viel Genuss alkoholischer Getränke in der Bootsbeherrschung derart eingeschränkt waren, dass sie erst einmal eine "Badeshow" für uns einlegten.
Nach einem weiterem gemütlichem Abend und einem Frühstück, hieß es dann auch schon wieder die Sachen zu packen. Denn das viel zu kurze Wochenende war schon wieder vorüber. Das Fazit aller Teilnehmer war: bis zum nächsten Jahr - dann aber länger!!!
auch fuer Kinder ein Erlebnis

(Foto: privat, Text: Georg Himmel, Kanuwart)
Rudern und Natur pur auf der Peene
viel Natur auf der Peene
Diesmal waren es nur drei Ruderer vom Wassersportverein Wildeshausen, die mit einem Boot nach Vorpommern fuhren. Die Peene ist ein weitgehend naturbelassener Fluss, der auf seiner gesamten Länge (ca. 100 km) nur 20 cm Gefälle aufweist und durch ein Niedermoorgebiet fließt, einer der letzten unverbauten Flüsse Deutschlands. Wegen des praktisch stehenden Gewässers bot es sich an, die Tour am Malchiner See zu beginnen, den Kummerower See zu passieren und bis Anklam, also in Nähe des Stettiner Haffs zu rudern und dann auf dem gleichen Wege zurück zu fahren. So konnte das Auto am Startpunkt stehen bleiben und alles benötigte Gepäck ins Boot verladen werden.
Am Ufer der Peene sind kleine Zeltplätze mit Sanitärgebäuden ausgewiesen, die von einem Hafenmeister verwaltet und liebevoll betreut werden. Bei überwiegend gutem Wetter konnten die Ruderer die Abgeschiedenheit der Landschaft genießen.
Die vielen wieder vernässten Torfstiche, Altarme und Seen bieten einer großen Zahl Pflanzen und Tiere Lebensraum, die z.T. in ihrem Bestand gefährdet sind. So konnten die Ruderer wiederholt den Fischadler und den roten Milan beobachten, sahen, wie die Flussseeschwalben ihre Kolonie gegen die Möwen verteidigten und verfolgten den schnittigen Flug der Flussregenpfeifer. Biber ließen sich leider nicht blicken, die zahlreichen Spuren ihrer Lieblingsbeschäftigung - Stämme zu nagen - waren aber überall zu sehen und auch ihre Burgen konnte man im Schilf entdecken. Für Wasserwanderer ist die Peene ein wahres Paradies.
So kamen die Wanderruderer wieder einmal mit vielen neuen Eindrücken zurück nach Wildeshausen.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Rudern auf Hamburgs Kanälen
auf der Binnenalster vor der Rathaus-Schleuse
Am ersten Juni-Wochenende fuhren vierzehn Ruderer und Kanuten des Wassersportvereins Wildeshausen nach Hamburg. Bei einem der vielen Rudervereine an der Alster konnte die Gruppe gut übernachten und für die mitgebrachten Boote genügend Platz finden. Am Sonnabend war es nach einem kurzen, heftigen Regenschauer zwar kalt aber sonnig. Die Sportler ruderten und paddelten die Alster abwärts bis zur Binnenalster ins Zentrum Hamburgs. Durch das vielfach verzweigte Kanalnetz führte der Weg wieder an die Alster und zum Bootshaus zurück. Wer diese Tour noch nie mitgemacht hatte, staunte über die vielen schönen Häuser, deren Gärten bis ans Wasser reichen.
Endstation an der Schleuse Am nächsten Tag ging es auf der Alster stadtauswärts. Da eine Schleuse, die zur Zeit unpassierbar ist, zur Umkehr zwang, ruderten die Wildeshauser durch verschiedene Seitenkanäle. Hier gibt es außer den schönen Einzelhäusern auch Hochhäuser, die dicht bis ans Wasser heran gebaut sind, so dass die Kanäle manchmal eng und düster wirken. Dennoch blieb bei allen Wassersportlern der Eindruck, nicht in einer Millionenstadt zu sein.
Für den Sonnabend hatte Fahrtenleiterin Annegret Schütt abends eine Stadtführung organisiert. Mit der U-Bahn fuhren alle in die Innenstadt, wo die Gästeführerin wartete. Sie ging mit der Gruppe vom Rathaus aus durch die Innenstadt und die Speicherstadt. Es schloss sich eine Fährfahrt durch den Hafen an, wo es bei Sonne und scharfem , kaltem Wind auch den Wassersportlern an Deck zu kalt wurde. Auf einem kleinen Museumsschiff, wo das Essen geplant war, konnten sich alle wieder aufwärmen. Die gute Stimmung zeigte, dass diese Mischung aus sportlicher Betätigung und Besichtigung gelungen war. Bei der abendlichen Rückkehr waren alle fasziniert von den hell erleuchteten Schiffen und Hafenanlagen.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Mai-Tour auf der Hamme
Ruderer auf der Hamme Kanuten auf der Hamme
Die Mai-Tour des Wassersportvereins Wildeshausen führte siebzehn Ruderer und Kanuten an die Hamme. Die benötigten Boote waren auf zwei Hänger verladen worden. Bei dem Ruderverein Osterholz-Scharmbeck, zu dem die Wildeshauser freundschaftliche Beziehungen haben, wurden die Boote abgeladen und vorbereitet.
Bei strahlendem Sonnenschein und leichtem Wind ruderten und paddelten die Wildeshauser flussaufwärts. Die Ruderer fuhren mit ihren schnelleren Booten bis Viehspecken, während die Kanuten die Strecke etwas kürzer wählten. Zur Pause kletterte man in Neuhelgoland bei Worpswede aus den Booten, um sich die Beine zu vertreten. Für einige war es eine neue Erfahrung, mit den Booten durch die schmalen Schleusen zu fahren. Landschaftlich ist dieser Flussabschnitt um diese Jahreszeit sehr schön. Trotz des Feiertags und vielen Ausflüglern ist es auf dem Wasser sehr ruhig, zumal die Hamme an manchen Stellen breit wie ein See ist. Am Nachmittag trafen sich die Ruderer und Kanuten wieder am Bootshaus in Osterholz-Scharmbeck, die Ruderer nach 37 und die Kanuten nach 25 zurückgelegten Kilometern. Mit Kaffee und viel mitgebrachtem Kuchen wurden gemeinsam zwei Geburtstage gefeiert.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Frühlingsfahrt beim Wassersportverein Wildeshausen
Vergabe der Abzeichen
Wie in jedem Jahr sollte die Ausgabe der Fahrtenabzeichen mit einer gemeinsamen Fahrt vieler Ruder- und Paddelboote eingeleitet werden.
Trotz des ungemütlichen Wetters hatten sich viele Sportler eingefunden, um auf ihrer Hausstrecke zu fahren. Die meisten Boote legten die Strecke zwischen Wildeshausen und Pestrup mehrfach zurück. Kanuten können bei dem augenblicklichen Wasserstand problemlos auch Bühren erreichen. Alle Ruderer und Kanuten waren rechtzeitig zurück zur Ausgabe der Fahrtenabzeichen. Antje Kläner erhielt vom Vorsitzenden das goldene Wanderfahrtenabzeichen (3177 km) und Hartmut Lindner das bronzene (603 km). Beide Kanuten gehörten auch dazu, als Ruderwart Uwe Spalthoff die elf Fahrtenabzeichen für Ruderer austeilte: Hans-Paul Haferkamp erfüllte die Bedingungen zum 43. Mal mit 10170 Kilometern. Hier die weiteren: Uwe Spalthoff (28 mal, 3020 km), Hartmut Lindner (22 mal, 2258 km), Annegret Schütt (21 mal, 913 km), Dorothea Wessels (17 mal, 912 km), Antje Kläner (15 mal, 1408 km), Gerhard Bajorat (12 mal, 1104 km), Ingrid Klein (10 mal, 1313 km), Heinz Klein (10 mal, 1300 km), Helmut Pohlmann (10 mal, 1049 km ) und Werner Wessels (6 mal, 705 km ).
Nach den Ehrungen sollte das Grillen draußen stattfinden, aber es war doch noch zu kalt. So wurden die Würstchen zwar draußen gegrillt, das Essen und Klönen fand aber im warmen Jugendraum des Bootshauses statt.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Müllsammelaktion beim Wassersportverein Wildeshausen
besser im Boot als in der Hunte
An der allgemeinen Müllsammelaktion der Stadt Wildeshausen hat der Wassersportverein sich nicht beteiligt. Das bedeutet aber keineswegs, dass Ruderer und Kanuten gleichgültig gegenüber der Umwelt sind.
Während des ganzen Jahres fischen sie Plastikbehälter, Tüten und Flaschen aus dem Wasser. Die Kanutin Antje Kläner sammelt bei fast jeder Ausfahrt etwas ein und transportiert es im Gepäcknetz ihres Bootes zum Bootshaus. Allein sie hat während des letzten Jahres viele gelbe Säcke mit Plastik und einige Kisten mit Flaschen gefüllt - Müll, der sich sonst vor dem Wehr angesammelt hätte. Die Mannschaft eines Ruderbootes schleppte neulich einen großen Kanister zum Bootshaus.
Der Vorstand des Wassersportvereins freut sich, auf seine Weise dazu beizutragen, dass die Hunte sauber gehalten wird.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Frühling am Bootshaus
Fruehling am Bootshaus
Am Bootshaus des Wassersportvereins Wildeshausen hat der normale Bootsbetrieb begonnen.
Jetzt kommen auch diejenigen Ruderer und Kanuten zum Bootshaus, denen es im Winter zu ungemütlich auf dem Wasser war. Selbst wenn es zwischendurch wieder kühler und windiger wird, locken Helligkeit und das schöne Gelände an der Hunte.
Augenblicklich sieht man vom Park aus auf einen dichten Teppich von Osterglocken. Vor dreieinhalb Jahren pflanzten einige Vereinsmitglieder tausend Blumenzwiebeln, die sich inzwischen so gut vermehrt haben, dass der Uferstreifen gelb ist.
Der Steuermann eines Ruderbootes schoss das Foto.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Jahreshauptversammlung des WSW - Kanubericht
Geocaching auf der Hunte Trainingsbetrieb
Auf der Jahreshauptversammlung des Wassersportvereins Wildeshausen gab Kanuwart Georg Himmel einen Überblick über das vergangene Jahr. Er bedankte sich für die ehrenamtliche Arbeit, die geleistet wurde und ohne die kein Training und keine Fahrten möglich wären. Stellvertretend für alle nannte er Bernward Brauner und die Jugendlichen Henning Kracke und Nils Kröger. Wegen zunehmender schulischer und beruflicher Belastung wird es immer schwieriger, geeignete Ausbilder zu finden.
Außer dem Paddeln auf der Hunte wurden zahlreiche Fahrten durchgeführt, so auf der Ochtum, Hamme, Aller, den ostfriesischen Gewässern wie Barßeler Tief und Jümme, auf der Alster und den Alsterkanälen in Hamburg. Weiter entfernte Ziele waren Schwentine, Plöner See, Feldberger Seen, Oberweser und ein Rundkurs um die Insel Rügen. Es wurden aber auch sogenannte "Traditionsveranstaltungen" des Deutschen Kanuverbandes besucht: Die Leine-Frühlingsfahrt von Neustadt nach Hodenhagen (51 km), der Weser-Marathon von Hannoversch Münden bis Hameln (135 km) und der Elbe Mammut Marathon von Meißen nach Magdeburg (243 km) - diese Strecken werden jeweils an einem Tag zurückgelegt!
Wegen der großen Nachfrage wird es auch in diesem Jahr wieder einen Schnupperkurs für Kanuten geben, wo man ausprobieren kann, ob man an dieser Sportart Freude hat. Ein Termin dafür wird noch bekannt gegeben.
Der Wassersportverein Wildeshausen besitzt ausreichendes Bootsmaterial für diejenigen, die kein eigenes Boot besitzen. Es wird darauf geachtet, dass der Bestand nach und nach modernisiert wird.
Die Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel ist mittlerweile Stammgast in Wildeshausen. Sie hat im vergangenen und wird auch in diesem Jahr wieder unter der Leitung von Marion Himmel ihren kanusportlichen Teil des Studienganges Erlebnispädagogik auf der Hunte durchführen.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Jahreshauptversammlung des WSW - Ruderbericht
unterwegs auf den Feldberger Seen auch am Burgberg gern unterwegs
Während andere Vereine sich nach der Schifffahrt oder den Gezeiten richten müssen, kann man auf der Hunte jederzeit gut rudern. Wenn die Strömung stärker ist und man kräftig dagegen an rudern muss, ist der Rückweg leichter und schneller. So ist der Ruderbetrieb während des ganzen Jahres möglich.
Auf der Jahreshauptversammlung beim Wassersportverein Wildeshausen zeigte sich Ruderwart Uwe Spalthoff erfreut darüber, dass im vergangenen Jahr 63 Ruderer aktiv waren. Sie legten in Einzel- oder Mannschaftsbooten insgesamt 33 332 Kilometer zurück. Elf Männer und Frauen erreichten das Fahrtenabzeichen, für das außer dem normalen Training Wanderfahrten auf fremden Gewässern gefordert werden. Im vergangenen Jahr fuhren die Wildeshauser auf Weser, Hamme, Aller, Leine, auf den Ostfriesischen Gewässern und den Feldberger Seen.
Viele Kinder und Jugendliche nahmen am Training bei Franziska Schaar teil. Ruderwart Uwe Spalthoff bedankte sich für ihre Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit und bedauerte, dass sie die Jugendarbeit wegen des bevorstehenden Abiturs aufgeben muss. 2011 organisierte sie zusammen mit anderen Jugendlichen eine Ferienpass-Aktion, bei der über dreißig Kinder den Umgang mit Ruderbooten erfahren konnten. Uwe Spalthoff übernimmt jetzt das Jugendtraining.
Es gibt vier feste Rudertermine, aber auch die Möglichkeit, sich allein oder mit anderen zu jeder Zeit ins Boot zu setzen, wie es am besten in den eigenen Zeitplan passt. Sehr gut angenommen wurde das Training für Anfänger. Deshalb hat Uwe Spalthoff den nächsten Kursus schon geplant. Er wird am 11.April um 18.30 Uhr beginnen und acht Abende sowie eine Wanderfahrt am Wochenende umfassen. Anmeldungen sind möglich bei Uwe Spalthoff (Tel. 04431/1809)

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Jahreshauptversammlung des WSW
Verabschiedung der scheideneden Vorstandsmitglieder durch Uwe Spalthoff
Am 15. März 2012 trafen sich die Mitglieder des Wassersportvereins Wildeshausen zur Jahreshauptversammlung.
Wegen des Todes von Eberhard Kiefer musste ein neuer zweiter Vorsitzender gewählt werden. Da drei andere Mitglieder wegen beruflicher Überlastung zurücktreten wollten, hatte der Vorstand beschlossen, alle Posten neu zu wählen. Hans-Paul Haferkamp als ältestes anwesendes Mitglied übernahm die Wahlleitung und sorgte für einen zügigen Ablauf.
Neuer erster Vorsitzender ist Jochen Kranz, der von Stefan Wagner als zweitem Vorsitzenden unterstützt wird. Neuer Hauswart ist Klaus Kuhn. Für die übrigen Posten stellten sich die bisherigen Mitglieder wieder zur Verfügung. Es sind Dorothea Wessels (Kassenwartin), Uta Staufenberg (Schriftwartin), Georg Himmel (Kanuwart), Uwe Spalthoff (Ruderwart), Ingrid Klein (Pressewartin), Bernward Brauner (Wanderwart Kanu) und Annegret Schütt (Wanderwartin Rudern). Hartmut Lindner übernimmt nach einer Pause wieder als Bootswart die Reparatur der Ruderboote.
Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Joachim Schaar, Franziska Schaar und Norbert Himmel wurden mit einem Präsent verabschiedet. Ruderwart Uwe Spalthoff lobte besonders die Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit von Franziska Schaar als Ausbilderin für die jugendlichen Ruderer. In Zukunft wird er die Gruppe selbst betreuen.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Backschinkenfahrt in Nordhorn
gut gelaunt unterwegs Morgenstimmung auf dem Vechte-See
Der Bootsclub Nordhorn hatte am Wochenende vom 10./11. März zu einer besonderen Rudertour eingeladen, an der auch vier Ruderer aus Wildeshausen teilnahmen. Es starteten 38 Teilnehmer aus 13 Vereinen aus den Niederlanden, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Berlin.
Nordhorn liegt zwischen Ems und holländischer Grenze an der Vechte. Vom Bootshaus führte die Ruderstrecke über den breiten Vechte-See durch den Nordhorn-Almeloh-Kanal bis zur holländischen Grenze. Für die Steuerleute waren Kurven und schmale Stellen eine Herausforderung und sie durften nicht zu dicht an die Absperrungen vor dem Wehr geraten.
Nach einer Strecke von 38 Kilometern mussten die Boote verladen werden. Dann ließen sich alle den Backschinken gut schmecken, nach dem diese traditionelle Fahrt ihren Namen bekommen hat.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Unser schiefer Baum/ freie Fahrt
Winterlandschaft mit Fichte Hinderniss vom Wasser aus
Die Ruderstrecke des Wassersportvereins Wildeshausen hat ein interessantes Hindernis bekommen.
Vor einigen Jahren wurden die Wurzeln einer Sitka-Fichte im Bereich des Rosengartens unterspült, so dass der Baum deutlich geneigt war. Das Hochwasser im Januar 2012 setzte ihm noch einmal tüchtig zu und brachte ihn fast in die Waagerechte.
Als die Hunte zugefroren war, schoss Helmut Pohlmann ein schönes Bild von dem verschneiten Baum. Nachdem die Hunte wieder befahrbar war, machte er vom Kanu aus nochmals Fotos, die zeigen, wie eng die Durchfahrt inzwischen geworden ist.
Die Wassersportler hoffen nun, dass der Baum sich endgültig senkt. Er kann dann auch den Weg versperren, aber bitte nur, wenn alle Boote im Bootshaus angekommen sind und niemand in Pestrup aussteigen und den Rückweg zu Fuß antreten muss.
Nachtrag: Ruderer haben freie Fahrt
Kurve am Rosengarten jetzt ohne Fichte Eine fast in die Waagerechte geneigte Fichte hatte in den letzten Wochen die Hunte in Höhe Rosengarten stark eingeengt. Ein Begegnen an dieser Stelle war nicht mehr möglich. Die Wassersportler aus Wildeshausen freuen sich, dass die Hunte-Wasseracht jetzt reagierte und das Hindernis beseitigte. Das war aufwändig, weil der Stamm im Wasser lag und man von der Waldseite nicht mit Fahrzeugen herankam. So wurde ein Bagger auf die gegenüberliegende Weide gebracht, ein Seil über den Fluss geworfen und am Baum befestigt. Nach dem Absägen des Stammes wurde der Baum dann herausgezogen. Nun haben die Wassersportler auch hier wieder freie Fahrt!

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Kohlgang 2012
unser neues Koenigspaar Gruppenbild am Steg
Am letzten Wochenende im Februar trafen sich über zwanzig Mitglieder des Wassersportvereins Wildeshausen mittags zu einem gemeinsamen Kohlessen.
Die Wahl neuer Kohlkönige muss sein, damit die nächste Veranstaltung gesichert ist. Ingrid Schäfer und Georg Schütt sind das neue Kohlkönigspaar. Da in diesem Jahr die Bestellung von Sonnenschein wieder hervorragend geklappt hatte, führten die Organisatoren die Gruppe anschließend durch die Hunteniederung, so dass das Ruder- und Paddelrevier diesmal von den Brücken und vom Ufer aus betrachtet werden konnte.
Während des Spaziergangs hatten zwei fleißige Helferinnen die Tische im Jugendraum des Bootshauses gedeckt und luden zu Kaffee und Kuchen ein.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Skilehrgang beim Wassersportverein Wildeshausen 2012
Rudersportler einmal anders Winterimpression am Bootshaus
Die kalten Temperaturen der vergangenen Tage haben auch beim Wassersportverein Wildeshausen zu einer Zwangspause geführt. Rudern und Paddeln war wegen der zugefrorenen Hunte nicht möglich. Da traf es sich gut, dass der Landes-Ruderverband Niedersachsen einen Lehrgang für Ski-Langlauf im Harz organisiert hatte. Vier Wildeshauser konnten am letzten Januar-Wochenende daran teilnehmen.
Am Freitagabend begannen die Ruderer aus ganz Niedersachsen im großen Aufenthaltsraum mit Funktionsgymnastik und Dehnübungen, um sich gut auf die Praxis vorzubereiten.
Der morgendliche Start bei -20 Grad Außentemperatur hat nur anfangs die Sportler zittern lassen, nach einer halben Stunde wurden auch Daumen und Fingerspitzen warm. War man anfangs noch über die "berauhreiften" Wimpern und Augenbrauen der Entgegenkommenden erstaunt, sah man etwas später genauso aus. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Ski-Langlauf eine ideale Ergänzung zum Rudersport ist, weil beide Spotarten die Ausdauer fördern. Diesmal waren die Schneebedingungen hervorragend und machten den Langlauf auch für Ungeübte zu einem großen Vergnügen.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Innerhalb von 24 Stunden:
2011 Abrudern und Abpaddeln
2012 Anrudern und Anpaddeln

Ruderer, noch am Steg Paddler frieren nicht mehr als Zuschauer
Wie zu jedem Jahreswechsel trafen sich die Ruderer und Kanuten des Wassersportvereins Wildeshausen am Bootshaus.
Im Gegensatz zu anderen Ruder- und Kanuvereinen gibt es in hier keine Winterpause. So ist es Tradition, dass man sich zu Silvester trifft, um gemeinsam die letzte Ausfahrt des Jahres zu machen und anschließend bei Kaffee und Kuchen zu klönen. Am nächsten Tag kommen die Wassersportfreunde dann wieder zusammen, um die ersten Kilometer des neuen Jahres gemeinsam zurück zu legen. An diesem Neujahrstag zeigte das Thermometer mit elf Grad eine ungewöhnlich hohe Temperatur. Die warmen Pullover wurden nicht gebraucht.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Berichte aus den vergangenen Jahren finden Sie hier:
Rückblick 2011
Rückblick 2010
Rückblick 2009
Berichte
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