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Rückblick 2011

Innerhalb von 24 Stunden:
2011 Abrudern und Abpaddeln
2012 Anrudern und Anpaddeln

Ruderer, noch am Steg Paddler frieren nicht mehr als Zuschauer
Wie zu jedem Jahreswechsel trafen sich die Ruderer und Kanuten des Wassersportvereins Wildeshausen am Bootshaus.
Im Gegensatz zu anderen Ruder- und Kanuvereinen gibt es in hier keine Winterpause. So ist es Tradition, dass man sich zu Silvester trifft, um gemeinsam die letzte Ausfahrt des Jahres zu machen und anschließend bei Kaffee und Kuchen zu klönen. Am nächsten Tag kommen die Wassersportfreunde dann wieder zusammen, um die ersten Kilometer des neuen Jahres gemeinsam zurück zu legen. An diesem Neujahrstag zeigte das Thermometer mit elf Grad eine ungewöhnlich hohe Temperatur. Die warmen Pullover wurden nicht gebraucht.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
16500 Euro Zuschuss für 21 Wildeshauser Vereine und Einrichtungen
glueckliche Empfaenger WSW-Gesandte als Beschenkte
Der Vorstand der Volksbank Wildeshauser Geest begrüßte am Freitag, den 9. Dezember Vertreter von 21 Sportvereinen und Einrichtungen aus Wildeshausen.
Vom Gewinnsparen der Bank wird in jedem Jahr ein Zweckertrag verteilt, der 20 % des Gewinneinsatzes entspricht. Marktleiter Manfred Sander und seine Mitarbeiter von der Wildeshauser Filiale hatten die Aufgabe, in diesem Jahr einen Betrag von 16 500 Euro zu verteilen. Neben Sportvereinen wurden diesmal auch soziale Einrichtungen bedacht, die ihre Wünsche angemeldet hatten.
Vom Wassersportverein Wildeshausen konnten Kassiererin Dorothea Wessels und Pressewartin Ingrid Klein einen symbolischen Scheck über 400 Euro entgegen nehmen. Das Geld soll im nächsten Jahr dazu beitragen, die Eingangstüren zu erneuern. In den letzten Jahren hat der Wassersportverein Wildeshausen viel Geld investiert, um das Vereinsheim energietechnisch auf den modernen Stand zu bringen. Die zugigen Türen ohne genügende Isolierung sollen nun - im wahrsten Sinne des Wortes - als letzte Lücke geschlossen werden.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Mit dem Ruderboot zum Weihnachtsmarkt
gut gelaunte Mannschaft zum Anlegen braucht man keinen Steg wieder unterwegs
Traditionell veranstalten Wassersportler aus Wildeshausen am Sonnabend vor dem ersten Advent eine mit Tour mit Ruder- und Paddelbooten auf der Aller. Früh traf man sich am Bootshaus, um nach Eickeloh zu fahren, das in der Nähe der Einmündung der Leine liegt. Während im letzten Jahr das Allertal weit überschwemmt war, liegt der Fluss jetzt als Folge der langen Trockenheit sehr tief im Flussbett. Dank Gummistiefeln war es kein Problem, auch ohne Steg in die Boote zu steigen. Nach 46 Kilometern Strecke, die von zwei Pausen unterbrochen war, kamen die Wildeshauser am frühen Nachmittag in Westen an. Der Wind hatte zwar das Vorwärtskommen gebremst, aber entgegen den Befürchtungen blieb es den ganzen Tag trocken. Gelegentlich ließ sich sogar die Sonne sehen. Nachdem die Sportler das Dorf Westen erreicht hatten, wurden zunächst die Boote verladen. Wie immer blieb genug Zeit, um das Kuchenbuffet der Rote-Kreuz-Damen zu genießen und einen Bummel über den kleinen d&souml;rflichen Weihnachtsmarkt zu machen.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Herbstfahrt im Weserbergland Oktober 2011
herrliche Natur im Weserbergland
Die Ruderer des Wassersportvereins Wildeshausen fuhren unter Leitung von Uwe Spalthoff vom 28. bis 30. Oktober zur Herbstfahrt ins Weserbergland. In zwei Tagen ruderten sie die 132 Kilometer lange Strecke von Hannoversch Münden nach Hameln. Durch den späten Termin war das Laub der Berghänge bunt gefärbt. Als sich jeweils gegen Mittag die Sonne zeigte, bot sich den Ruderern ein buntes Bild. Der Besuch der Stadt Höxter mit seinen vielen Fachwerkhäusern ist immer wieder reizvoll. Die Wildeshauser Wassersportler nutzen gern die Gelegenheit, im Bootshaus des Rudervereins preiswert zu übernachten.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Ruderwanderung Feldberger Seen
herrliche Natur und bestes Wetter
Die Ruderer des Wassersportvereins Wildeshausen nutzten das verlängerte Wochenende, um ein weiter entferntes Gewässer zu besuchen. Die Feldberger Seenplatte liegt nördlich von Berlin und umfasst zahlreiche Seen, die durch schmale Wasserläufe verbunden sind.
Es ist schon ungewöhnlich, wenn an einem 1. Oktober morgens früh selbst der Steuermann, der sich kaum bewegt, nur T-Shirt und kurze Hose trägt. Da auf den Feldberger Seen nur auf einem kleinen Bereich Boote mit Verbrennungsmotor erlaubt sind und keine Straßen am See entlang führen, war es für die Wildeshauser wunderbar, durch die stille und unberührte Landschaft zu fahren. Im Laufe des Tages waren dann viele Paddelboote zu sehen, die aber auf den großen Wasserflächen verstreut waren, so dass das Gefühl der Ruhe erhalten blieb.
Um von einem der vielen Seen in einen anderen zu gelangen, muss man schmale und kurvenreiche und durch Pfähle abgegrenzte Durchfahrten durch das Schilf benutzen. Das ist für Ruderboote schwieriger als für kleine Paddelboote, weil die langen Skulls stören. So werden diese zum Stabilisieren lang aufs Wasser gelegt und der Steuermann versucht, mit Steuer und kleinem Stechpaddel die Kurven zu nehmen, ohne an Pfählen oder kleinen Bäumen hängen zu bleiben.
Nachmittags fanden die Ruderer nach einigem Suchen in einer Bucht die Anlegestelle, die zum Hans-Fallada-Museum führt. Der Schriftsteller lebte viele Jahre auf einem kleinen Bauernhof mit herrlichem Blick über den See.
Auch der nächste Tag war warm und sonnig. Diesmal hatte die Fahrtenleiterin Annegret Schütt die kleine Stadt Feldberg als Ziel ausgewählt, die nach dem Durchqueren mehrerer langgestreckter Seen erreicht wurde. Auch hier gab es wieder schmale Stellen zu passieren. Das war zwar mühsam, aber auch wunderschön, da sich ein Bach durch den Wald schlängelte und das Wasser bis auf den Grund glasklar war. Auch die über 50 Meter tiefen Seen haben besonders klares Wasser.
Neben dem Sport war das gemeinsame Kochen, Essen und Klönen sehr entspannend. Als am Montag die Boote wieder verladen wurden, waren sich die Wildeshauser einig, dass man es hier noch sehr viel länger hätte aushalten können.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Wassersportverein Wildeshausen unterstützt Ausbildung von Erlebnispädagogen
Unter der Leitung von Marion Himmel hat im August ein Seminar beim WSW stattgefunden. Bilder und Berichte sind in der Nordwestzeitung und in der Wildeshauser Zeitung erschienen.

Wassersportverein Wildeshausen unternimmt Wanderfahrt auf der Hamme
gut gelaunt unterwegs
Uwe Spalthoff vom Wassersportverein Wildeshausen hatte einen Ruderkurs für Anfänger und Wiedereinsteiger durchgeführt. Als Abschluss sollte eine Wanderfahrt auf fremdem Gewässer stattfinden.
Am Sonntag, den 26.06.2011 war es soweit. Die Gruppe traf sich um acht Uhr in Wildeshausen am Bootshaus, um die Boote, zwei Doppelzweier zu verladen. Unser Ziel ist das Bootshaus des Rudervereins Osterholz-Scharmbeck, um von dort aus eine Wanderfahrt auf der Hamme durchs Teufelsmoor zu unternehmen. Nachdem beim Start der Himmel noch wolkenverhangen war, ist es beim Einsetzen der Boote schon sehr viel freundlicher. Es geht in gemütlichem Wandertempo Richtung Teufelsmoor Schleuse. Da es für einige die erste Wanderfahrt ist, gibt Uwe unterwegs immer wieder wichtige Hinweise auf die Bedeutung der Verkehrszeichen auf dem Gewässer. Zwischendurch werden die Plätze in den Booten gewechselt, damit auch jeder mal zum Rudern kommt und nicht die ganze Zeit steuern muss. Nach etwa acht zurückgelegten Kilometern und bei inzwischen fast blauem Himmel wird die erste kleine Frühstückspause auf dem Wasser eingelegt. Nach weiteren vier Kilometern werden die Boote am Steg der Teufelsmoor Schleuse vertäut, damit die Ruderer sich die Beine vertreten können. Bei inzwischen angenehmen Temperaturen ist es verlockend, die Pause im Biergarten direkt an der Hamme zu verbringen und dort etwas zu essen.
Wegen eines Staus ist eine Weiterfahrt nur möglich, wenn die Boote geschleust werden. Nachdem die Technik der "Selbstbedienungs-Schleuse" bewundert wurde, aber aus Zeitgründen auf eine Weiterfahrt verzichtet wurde, ging es auf den Rückweg. Waren die Ruderer auf dem Hinweg noch fast allein auf dem Waßer, so ist die Hamme inzwischen doch recht "voll" geworden. Zahlreiche Kanuten nutzen das schöne Wetter für einen Ausflug, auch die Ausflugslokale entlang der Hamme, die Vormittags recht verwaist aussahen, sind inzwischen gut besucht. Nach 23 km erreichen die Wildeshauser erschöpft, aber glücklich das Bootshaus in Osterholz-Scharmbeck. Nach dem Verladen der Boote geht es dann wieder zurück nach Wildeshausen, schließlich ist abends noch das Eröffnungsspiel der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft.
Alle hatten an diesem Tag viel Spaß und waren sich einig, dass es nicht die letzte Fahrt war, die gemeinsam unternommen wurde.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
1. Mai im Teufelsmoor
Ruderer und Kanuten des Wassersportvereins gemeinsam auf der Hamme

bei bestem Wetter am Steg in Osterholz
Der Wassersportverein ist einer der wenigen Vereine in Deutschland, der Rudern und Paddeln unter einem Dach anbietet. Einige Vereinsmitglieder betreiben beide Sportarten intensiv, andere haben eindeutige Vorlieben - doch Fahrten werden auch gerne gemeinsam unternommen.
Am 1. Mai wurden beim Ruderverein in Osterholz-Scharmbeck sowohl die großen Ruderboote als auch mehrere kleine Kanus zu Wasser gelassen und bei strahlendem Sonnenschein ging es die Hamme hinauf.
Unterwegs hockten zwei Moorteufelchen in der Morgensonne und blinzelten den 5 Booten freundlich zu. Nach 18 km erreichten die Ruderer gegen Mittag die kleine Schleuse von Viehspecken, viel weiter ist die Hamme für sie nicht befahrbar. Nach einer Pause am sonnigen Ufer ging es mit Rückenwind in Richtung Bootshaus zurück, dabei traf man auf halbem Weg die Kanuten wieder, die eine etwas andere Strecke gewählt hatten. Gemeinsam wurden die letzten Kilometer zurückgelegt und die Eindrücke von einem herrlichen Ferientag ausgetauscht.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Wassersportler beim Geocaching entlang der Hunte
Unterwegs bei Geocaching
Am Karfreitag war am Bootshaus des Wassersportvereins reger Betrieb. Doch während die meisten Vereinsmitglieder zum Training im Ruder- oder Paddelboot schon lange auf dem Wasser waren, bestieg die Jugend erst gegen Mittag die Canadier.
Bei sommerlichem Wetter ging es gemütlich die Hunte hinauf, wobei das Ufer ganz genau in Augenschein genommen wurde. Die neue Trendsportart des Geocaching - einer modernen Form der Schnitzeljagd mit GPS-Hilfe - erfreut sich auch bei den Wassersportlern großer Beliebtheit und besonders viel Spaß macht natürlich die Suche von versteckten Objekten, die man vom Wasser aus an Brücken und Rohren entdecken kann.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Frühlingsfahrt 2011
Zwei Abzeichen für Antje
In diesem Jahr verdiente die Frühlingsfahrt des Wassersportvereins Wildeshausen wirklich ihren Namen. Zahlreiche Ruder- und Paddelboote starteten am Sonntag, den 10. April bei strahlendem Sonnenschein auf der Hunte vom Bootshaus Richtung Pestrup. Die meisten Boote legten die Strecke mehrfach zurück.
Mittags trafen sich dann alle am Steg, als der Ruderwart die Fahrtenabzeichen verlieh. Zwölf Männer und Frauen haben das Fahrtenabzeichen geschafft. Dafür muss während einer Saison eine bestimmte Kilometerzahl erreicht werden, davon ein Teil auf Wanderfahrten auf fremden Gewässern.
Hier die Übersicht: Hans-Paul Haferkamp erwarb mit erstaunlichen 10080 km das 42. Fahrtenabzeichen, Hartmut Lindner (2828 km, 21.), Ingrid Klein (1129 km, 9.), Heinrich Klein (1086 km, 9.), Gerhard Bajorat (1048 km, 11.), Antje Kläner (968 km, 14.). Annegret Schütt (910 km, 20.), Helmut Pohlmann (885 km, 9.), Martina Rosenboom (859 km, 6.), Eberhard Kiefer (854 km, 17.) und Dorothea Wessels (842 km, 16.).
Uwe Spalthoff hat mit 3182 km nicht nur zum 27. Mal das Fahrtenabzeichen abgelegt, sondern auch den zweiten Äquatorpreis erhalten, weil seine gesamten zurückgelegten Kilometer für zwei Erdumrundungen ausreichen würden. Das ist umso anerkennenswerter, weil er neben seinem Beruf viel Zeit in die Ausbildung von Anfängern investiert.
Bei den Kanuten konnte Kanuwart Georg Himmel Antje Kläner und Hartmut Lindner ehren, die neben ihren Ruderabzeichen auch die Bedingungen im Kanu schafften. Antje Kläner (4006 km, 21.) erreichte das Fahrtenabzeichen in Gold und Hartmut Lindner (777 km, 17.) das Fahrtenabzeichen in Bronze.
Nach den Ehrungen setzten sich die Wassersportler im Jugendraum zusammen, wo ein gemeinsames Raclette-Essen organisiert war.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Kanujahr 2010
mit dem Kanu auf der Hunte: Natur pur! spieleischer Einstieg in den Kanusport
Der Kanuwart Georg Himmel berichtete auf der Jahreshauptversammlung des Wassersportvereins Wildeshausen über das Jahr 2010:
Zu Beginn meines Jahresrückblickes möchte ich mich bei allen Vereinsmitgliedern bedanken die viele Stunden ihrer Freizeit für ehrenamtliche Arbeit zur Verfügung gestellt haben. Ohne diese Unterstützung wäre das kanusportliche Angebot des WSW nicht leistbar. Durch die Aufgabenteilung können wir so seit Jahren eine kontinuierliche Arbeit für unsere Mitglieder anbieten. So konnte Nils Kröger seine Sportassistenzausbildung abschließen und in das Training mit eingebunden werden. In diesem Jahr haben wir zwei weitere Kursteilnehmer, so dass die Jugendarbeit dort auf mehrere Schultern verteilt werden kann.
Der Ausstattungsumfang mit Sportgeräten kann als gut bezeichnet werden. Unsere jährliche Inventur zeigte, dass einige Boote und auch das Zubehör mittlerweile "in die Jahre kommt" und damit einem erhöhten Verschleiß unterliegt und zu ersetzen sind. Ähnlich ist es mit den Altbooten, die aber nur noch als äusserste Reserve vorhanden sind. Aber durch regelmäßige Ersatzbeschaffungen können wir den Stand halten. Nach Rückfrage, wie es um das Material bei anderen Vereinen in Niedersachsen aussieht, brauchen wir keinen Vergleich zu scheuen.
Im Berichtszeitraum wurden 11049 km gepaddelt. Unser Wanderwart Bernward Brauner hat diverse Fahrten angeboten und durchgeführt. So war man in Hamburg auf der Alster, im Spreewald, auf den Feldberger Seen, aber auch im europäischen Ausland unterwegs.
Ähnliche Touren werden auch in diesem Jahr wieder angeboten.
Wie auch in den Vorjahren wurde der Kanusport anhand von Lehrgängen vermittelt. Diese Form hat sich bereits über viele Jahre bewährt und wird auch in Zukunft beibehalten. So werden wir auch in diesem Jahr wieder eine Familienschulung anbieten, die durch unsere qualifizierten Übungsleiter durchgeführt wird.
Die Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel ist mittlerweile Stammgast in unserem Verein. Sie hat im vergangenem Jahr und wird auch in diesem Jahr wieder unter der Leitung von Marion Himmel ihren kanusportlichen Teil des Studienganges Erlebnispädagogik bei uns bzw. auf der Hunte durchführen.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Ruderjahr 2010
Ruderboot vor der Staustufe Steinbach Herrliches Winterwetter
Auf der Jahreshauptversammlung des Wassersportvereins Wildeshausen gab Ruderwart bekannt Zahlen bekannt: Die Wassersportler des WSW hatten 43 127 Kilometer in ihren Booten zurückgelegt hatten, davon entfielen über 32 000 auf die Ruderer. Die hohe Kilometerzahl kommt aber auch dadurch zustande, daß während des ganzen Jahres nur eine Pause eingelegt wird, wenn die Hunte zugefroren ist. Dass die Zahlen etwas niedriger liegen als im Vorjahr, ist durch das ungewöhnliche Wetter zu erklären. Im Gegensatz zu anderen Vereinen gibt es in Wildeshausen für viele Ruderer zwar keine Winterpause. Im Jahr 2010 war die Hunte aber sowohl im Januar als auch im Dezember zeitweise zugefroren und erzwang Untätigkeit.
Es fanden viele Fahrten auf fremden Flüssen statt, so auf Oberweser, Main, Aller, Elbe und den ostfriesischen Gewässern. Besonderen Dank sprach der Ruderwart denen aus, die immer wieder ihre Privatautos für Fahrten zur Verfügung stellen. Außer Vereinsmitgliedern war das die Wildeshauser Tischlerei Blömer & Partner, deren Kleinbus mehrfach benutzt werden konnte.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Jahreshauptversammlung 2011
Bild vom Vorstand
Obere Reihe: Dorothea Wessels, Uta Staufenberg, Eberhard Kiefer, Uwe Spalthoff
untere Reihe: Andreas Schlums, Georg Himmel, Ingrid Klein, Annegret Schütt, Joachim Schaar

Bild: MSI-Medien, Martin Siemer

Am Donnerstag, den 17. März 2011 fand die Jahreshauptversammlung des Wassersportvereins Wildeshausen statt. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden berichteten die Fachwarte über die Aktivitäten.
Ruderwart Uwe Spalthoff konnte auf eine erfolgreiches Jahr zurückblicken (s.o.) und Kanuwart Georg Himmel zeigte sich erfreut über die Aktivitäten bei den Kanuten. Regelmäßig wird in Wildeshausen ein mehrtägiges Kanu-Seminar für Freizeitpädagogen der Universität Braunschweig durchgeführt, das Marion Himmel leitet. Besonders lobte Georg Himmel die gute Zusammenarbeit im Vorstand, so dass es Spa&szliG mache, sich für den Verein einzusetzen.
Die Kassenwartin Antje Kläner gab eine Übersicht über Einnahmen und Ausgaben. Neben den laufenden Kosten für Sportverbände und die Unterhaltung des Bootshauses war im letzten Jahr die Sanierung des Daches vom Bootshaus mit 17 000 Euro der größte Posten. Zu schaffen war es nur, weil für die Baumassnahme Zuschüsse gezahlt werden, aber auch weil die Reparaturen der Boote sowie Pflege und Wartung von Haus und Grundstück mit sehr viel Eigenleistungen der Mitglieder durchgeführt werden. Es soll auch für weitere Baumaßnahmen Geld in die Rücklage überwiesen werden. Die Kassenprüfer bescheinigten eine sehr übersichtliche und gut nachvollziehbare Kassenführung und empfahlen, den Vorstand zu entlasten.
Antje Kläner, die viele Jahre als Schriftführerin und vier Jahre lang als Kassiererin viel Zeit für den Verein aufgebracht hatte, wurde mit einem Geschenk und viel Lob für ihre Arbeit verabschiedet.
Bei den anschließenden Neuwahlen wurden in ihrem Amt bestätigt der 1. Vorsitzende Joachim Schaar, der 2. Vorsitzende Eberhard Kiefer, Schriftwartin Uta Staufenberg, Kanuwart Georg Himmel, Ruderwart Uwe Spalthoff, Hauswart Norbert Himmel, Pressewartin Ingrid Klein und Kanuwanderwart Bernward Brauner.
Neu gewählt wurden als Kassenwartin Dorothea Wessels, als Ruderwanderwartin Annegret Schütt und als Bootswart Andreas Schlums.
Damit setzt sich der Vorstand jetzt wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender: Joachim Schaar
2. Vorsitzender: Eberhard Kiefer
Kassenwartin: Dorthea Wessels
Schriftwartin: Uta Staufenberg
Kanuwart: Georg Himmel
Ruderwart: Uwe Spalthoff
Jugendwartin: Tanja Webermann
Hauswart: Norbert Himmel
Pressewartin: Ingrid Klein
Wanderkanuwart: Bernward Brauner
Wanderruderwartin: Annegret Schütt
Bootswart: Andreas Schlums

(Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Arbeitsdienst
Spaß und Erfolge beim gemeinsamen Schaffen
Für Sonnabend, den 13. März hatte der Vorstand des Wassersportvereins Wildeshausen zum Arbeitsdienst eingeladen. Wie gewohnt begann der Morgen mit einem guten Frühstück, bei dem der Arbeitsplan besprochen wurde. Der 2. Vorsitzende Eberhard Kiefer hatte schon vor Wochen einen genauen Plan ausgearbeitet und ausgehängt, welche Arbeiten zu erledigen seien. So konnte sich jeder die entsprechenden Werkzeuge und Geräte mitbringen. Neben den üblichen Putz- und Aufräumarbeiten im Haus und auf dem Gelände sollten die Stühle im Jugendraum aufgearbeitet werden. In mühsamer Arbeit wurden die Stühle von den sehr fest getackerten Polstern befreit und sorgfältig abgeschliffen. Sie sehen jetzt wieder sehr gut aus und werden noch lange ihren Zweck erfüllen.
Am späten Vormittag gab es noch einmal eine kurze Pause mit Getränken und den restlichen Brötchen. Das warme Wetter lud ein, sich dazu ans Ufer der Hunte zu setzen. Dann wurden die Restarbeiten zügig erledigt. Alle waren sich einig, daß Arbeit in der Gruppe durchaus nicht unangenehm oder langweilig ist.
Wer diesmal keine Zeit hatte zu kommen, kann sich den 13. November vormerken, an dem sicher wieder genug Arbeit anfällt.

(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Kohlgang 2011
Gut gelaunt unterwegs!
Am 26. Februar hatte der Wassersportverein Wildeshausen zum Kohlgang ins Bootshaus eingeladen. Anders als bei vielen Kohlfahrten treffen sich die Mitglieder mittags zum Kohlessen. Daran schließt sich ein Spaziergang an. Diesmal ging es über den Marschweg zur Europabrücke und entlang der Hunte wieder zum Bootshaus zurück. So war die Hunte aus anderer Perspektive zu sehen als vom Boot aus. Eine Ruderin meinte: "Ich verstehe ja, dass oft Leute auf der Brücke stehen und unseren Booten nachschauen. Die passen gut ins Bild."
Durch ein kleines Versehen beim Auslosen der neuen Kohlkönige fiel die Wahl diesmal auf einen Kohlkönig und einen Kronprinzen. So werden im nächsten Jahr Frank Steigmann und Maximilian Schaar das Essen ausrichten.
Nach dem Spaziergang setzten sich die Teilnehmer noch einmal zum Kaffeetrinken zusammen, wobei die ersten Pläne für künftige Fahrten erörtert wurden.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Jahreswechsel 2010/2011
Hauptsache, die Hunte geht! Vorsicht mit Glatteis am Steg
In den meisten Vereinen wird im Winter nicht gerudert und gepaddelt. Beim Wassersportverein Wildeshausen gibt es dagegen keine Winterpause. So findet das traditionelle Abrudern und Abpaddeln Silvester nachmittags statt. Neujahr wird wieder angerudert und angepaddelt.
Weil es in diesem Dezember so kalt und die Hunte zugefroren war, stellte sich die Frage, ob man überhaupt aufs Wasser gehen könnte. Wegen des kurz zuvor eingesetzten Tauwetters war die zweiwöchige Zwangspause beendet und zahlreiche Ruderer und Kanuten beschlossen, aufs Wasser zu gehen.
Die Hunte zwischen Wildeshausen und Pestrup erscheint besonders schön, wenn die Wiesen und Ufer verschneit sind. Außer den sonst vertretenen Vögeln, die sich von den Booten nicht stören lassen, saßen fünf weiße Enten im Schnee am Ufer. Vielleicht sind sie durch einen Zufall vor dem Kochtopf gerettet. Denn sie wurden vorher nie hier gesehen.
Nach der Ausfahrt setzte man sich im Bootshaus mit anderen Mitgliedern zusammen, denen es im Winter zu ungemütlich auf dem Wasser ist, um im Jugendraum des Bootshausen Kaffee zu trinken.
Neujahr traf man sich wieder pünktlich um 14 Uhr, um die Boote erneut aufs Wasser zu lassen. Bei sonnigem Wetter war der Beginn der neuen Saison besonders schön.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Berichte aus den vergangenen Jahren finden Sie hier:
Rückblick 2010
Rückblick 2009
Berichte
Der WSW unterwegs: tolle Fahrten und Erlebnisse... mehr
Neuer Ruderkurs! ... mehr