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Rückblick 2010
Jahreswechsel 2010/2011
Hauptsache, die Hunte geht! Vorsicht mit Glatteis am Steg
In den meisten Vereinen wird im Winter nicht gerudert und gepaddelt. Beim Wassersportverein Wildeshausen gibt es dagegen keine Winterpause. So findet das traditionelle Abrudern und Abpaddeln Silvester nachmittags statt. Neujahr wird wieder angerudert und angepaddelt.
Weil es in diesem Dezember so kalt und die Hunte zugefroren war, stellte sich die Frage, ob man überhaupt aufs Wasser gehen könnte. Wegen des kurz zuvor eingesetzten Tauwetters war die zweiwöchige Zwangspause beendet und zahlreiche Ruderer und Kanuten beschlossen, aufs Wasser zu gehen.
Die Hunte zwischen Wildeshausen und Pestrup erscheint besonders schön, wenn die Wiesen und Ufer verschneit sind. Außer den sonst vertretenen Vögeln, die sich von den Booten nicht stören lassen, saßen fünf weiße Enten im Schnee am Ufer. Vielleicht sind sie durch einen Zufall vor dem Kochtopf gerettet. Denn sie wurden vorher nie hier gesehen.
Nach der Ausfahrt setzte man sich im Bootshaus mit anderen Mitgliedern zusammen, denen es im Winter zu ungemütlich auf dem Wasser ist, um im Jugendraum des Bootshausen Kaffee zu trinken.
Neujahr traf man sich wieder pünktlich um 14 Uhr, um die Boote erneut aufs Wasser zu lassen. Bei sonnigem Wetter war der Beginn der neuen Saison besonders schön.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
November 2010: Arbeitsdienst beim Wassersportverein Wildeshausen
Spass bei der Arbeit
Am Sonnabend, den 13. November 2010, war beim Wassersportverein Wildeshausen der letzte Arbeitsdienst des Jahres angesetzt. Um 8.30 Uhr fanden die Helfer zunä:chst den gedeckten Frühstückstisch vor. Beim Essen und Trinken konnten sich alle überlegen, welche Arbeiten ihnen am meisten zusagten, da Eberhard Kiefer einen genauen Plan aufgestellt hatte. Neben dem gründlichen Reinigen aller Räume und dem Fegen der großen Bootshalle war Laubharken angesagt. Entgegen dem Wetterbericht war es trocken und für November angenehm warm. So machte es Spaß, zu sehen, wie das Gelände wieder gepflegt aussah.
In einer kleinen Pause kamen alle zusammen, um die restlichen Brötchen zu verspeisen und mit der Tasse Kaffee in der Hand kurz zu klönen.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
1. Advent 2010: Wildeshauser Ruderer erleben Winterzauber auf der Aller
Winterstimmung an der Aller
Die traditionelle Allerfahrt zum ersten Advent, die Annegret Schütt für die Wildeshauser Ruderer geplant hatte, versprach recht kalt zu werden. Als die Gruppe früh morgens mit Kleinbus und Ruderanhänger startete, lag Wildeshausen im Nebel und das Thermometer zeigte minus sechs Grad. "Wir versuchen es!" war die einhellige Meinung der Gruppe.
Als der Startplatz an der Aller in Hodenhagen erreicht war, schimmerte die Sonne leicht durch den Nebel. Das Einsetzen der Boote war ein Kinderspiel, weil das Wasser am Deich weit bis zum Gras hinauf reichte. Dann muss man nämlich nicht befürchten, den Boden der Boote durch Steine zu beschädigen.
Da es windstill war und natürlich alle zweckmäßig gekleidet waren, konnte man sich gut warm rudern. Durch das Hochwasser auf der Aller war ein weiter Blick auf die überschwemmten Wiesen möglich. Alle Bäume und Sträucher waren weiß bereift und zeigten ein winterliches Bild. Das wurde noch schöner, als im Laufe des Vormittags die Sonne immer mehr durch den Nebel drang. Die vielen überschwemmten Wiesen wirkten wie Seen, die durch Grasbüschel oder Sträucher vom Flusslauf abgegrenzt waren. Manchmal war das Ufer nicht mehr genau zu erkennen. Ein Zweier fuhr auf eine Wiese, bis die Steuerfrau ihren Irrtum bemerkte und wieder in die Aller zurücksteuerte.
Wegen der starken Strömung war nach 42 Kilometern das Ziel in Westen schon am frühen Nachmittag erreicht. So blieb genügend Zeit, um über den kleinen Weihnachtsmarkt des Ortes zu bummeln. Wichtig war wie immer ein Besuch bei den Damen vom Roten Kreuz, die Kaffee und leckere Torten anboten. Ob es diesmal nicht zu kalt auf dem Wasser gewesen wäre? Nein, eigentlich hätte man sich kein schöneres Wetter wünschen können.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
November 2010: Arbeitsdienst beim Wassersportverein Wildeshausen
Spass bei der Arbeit
Am Sonnabend, den 13. November 2010, war beim Wassersportverein Wildeshausen der letzte Arbeitsdienst des Jahres angesetzt. Um 8.30 Uhr fanden die Helfer zunä:chst den gedeckten Frühstückstisch vor. Beim Essen und Trinken konnten sich alle überlegen, welche Arbeiten ihnen am meisten zusagten, da Eberhard Kiefer einen genauen Plan aufgestellt hatte. Neben dem gründlichen Reinigen aller Räume und dem Fegen der großen Bootshalle war Laubharken angesagt. Entgegen dem Wetterbericht war es trocken und für November angenehm warm. So machte es Spaß, zu sehen, wie das Gelände wieder gepflegt aussah.
In einer kleinen Pause kamen alle zusammen, um die restlichen Brötchen zu verspeisen und mit der Tasse Kaffee in der Hand kurz zu klönen.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Oktober 2010: Wildeshauser Wassersportler erfolgreich bei Regatta an der holländischen Grenze
Uwe Spalthoff bei der Vechtrace
Über 100 Ruderboote gingen am ersten Oktober-Wochenende beim 19. Vechtrace an den Start. Dieses grenzüberschreitende Ruderrennen wird in jedem Herbst von dem niederländischen Verein RV-Salland mit Unterstützung des Bootsclubs Nordhorn ausgerichtet. Dabei gehen Ruderer aus verschiedenen Nationen an den Start.
Bei denkbar schlechten Wetterbedingungen begann das fünf Kilometer lange Rennen auf der Vechte von Laar in Deutschland bis Gramsbergen in Holland. Im Nordhorner Vierer mit Steuermann saßen erstmals auch Uwe Spalthoff aus Wildeshausen und ein niederländischer Steuermann. Obwohl die Mannschaft in dieser Zusammensetzung zum ersten Mal an den Start ging, erreichte sie nach mehreren Vorentscheidungen mit 19:16 Minuten einen beachtlichen zweiten Platz in seiner Bootsklasse.
Uwe Spalthoff ging dann am Nachmittag ein weiteres Mal an den Start: Mit seinem Rennskiff belegte er mit einer Zeit von 21:42 Minuten den zweiten Platz in seiner Altersklasse.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Herbstfahrt auf der Oberweser
Wanderfahrt mit guter Laune
Wie in jedem Herbst hatte Uwe Spalthoff vom Wassersportverein Wildeshausen eine Ruderwanderung auf der Oberweser organisiert. Nachdem die Boote auf dem Hänger verladen waren, fuhren die 17 Ruderinnen und Ruderer durch strömenden Regen nach Höxter. Auch in der Nacht goss es, wie nach dem Wetterbericht zu erwarten war. Nach dem Frühstück war es kühl, aber wenigstens trocken. So fuhr die Gruppe zum Start nach Hannoversch-Münden. Alles, was für den Transport abgeschraubt worden war, wurde schnell wieder anmontiert. Wegen der starken Strömung kamen die Boote schnell vorwärts. Die ersten Bäume zeigten ihre rot und gelb verfärbten Blätter. Da der Himmel wolkenverhangen war, leuchteten die Farben nicht so intensiv wie im vergangenen Jahr. Das störte ebenso wenig wie der starke Gegenwind, weil sich alle einig waren: Hauptsache, es regnet nicht. Es ging vorbei an hübschen kleinen Dörfern und dem von Hugenotten gegründeten Bad Karlshafen. Nachmittags kam dann das Ziel des ersten Tages -Höxter- in Sicht, wo im Bootshaus die Übernachtung geplant war.
Zunächst blieb Zeit zum Entspannen, bis alle zum gemeinsamen Essen aufbrachen. Da Höxter an diesem Wochenende "Huxori" feierte, war in den Straßen der Stadt mit vielen schönen Fachwerkhäusern viel Betrieb. Nach einem guten Essen zogen sich die meisten schnell in ihre Schlafsäcke zurück.
Am nächsten Morgen war es wolkig, aber trocken. So war das Rudern wieder sehr angenehm. Nach der Pause in der Münchhausenstadt Bodenwerder begann es zu tröpfeln. Als der erste seine Regenjacke angezogen hatte, hörte der Regen auf und nach einiger Zeit kam sogar die Sonne hervor. Als das Bootshaus des Rudervereins Hameln erreicht war, stand der Bootshänger schon bereit, so dass die Boote zügig aufgeladen werden konnten. Sobald die Ruderer in Wildeshausen ankamen, regnete es kräftig. Alle waren froh, dass das Wetter während des Ruderns trocken geblieben war.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Familienwochenende beim Wassersportverein Wildeshausen
Herbstmorgen an der Hamme
Die Jugendlichen des Wassersportvereins Wildeshausen hatten am 4. und 5. September unter Leitung von Franziska Schaar ein Familien-Wochenende in Osterholz-Scharmbeck organisiert. Die Gruppe von 15 Ruderern und Paddlern konnte im Bootshaus des befreundeten Wassersportvereins an der Hamme übernachten. Bei schönstem Sonnenschein wurden die mitgebrachten Boote vorbereitet und ins Wasser gelassen. Die erste Ausfahrt ging flussaufwärts nach "Klein-Helgoland", das in der Nähe von Worpswede liegt, und wieder zurück zu dem idyllisch gelegenen Bootshaus des Rudervereins Osterholz-Scharmbeck. Nach dieser Anstrengung schmeckte das selbst gekochte Essen natürlich gut. Da Kinder sich schnell wieder erholen, wollten einige noch eine längere Strecke bis zum Dunkelwerden zurücklegen, während andere lieber in der Nähe des Steges paddelten oder badeten. Anschließend wurden im großen Aufenthaltsraum des Vereins die Betten gebaut, genauer gesagt, die Isomatten entrollt und die Schlafsäcke ausgebreitet. Am nächsten Morgen war es zunächst neblig - ein richtiges Teufelsmoor-Wetter. Aber bald kam die Sonne durch und die Gruppe wollte weiter die Hamme erkunden. Die Ruderer fuhren den Fluss aufwärts bis zur Teufelsmoor-Schleuse. Stellenweise ist die Hamme hier so breit, dass man sich wie auf einem See fühlt. Unterdessen fuhren die Kanuten die Strecke bis zur Ritterhuder Schleuse abwärts. Kurz danach fließen Hamme und Wümme als Lesum weiter zur Weser.
Alle trafen sich zum gemeinsamen Mittagessen. Dann wurden die Boote verladen und eine zufriedene, wenn auch müde Gruppe fuhr nach Wildeshausen zurück.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Nilganter als Entenvater
Der stolze Vater?
Vor einigen Jahren entdeckten die Ruderer des Wassersportvereins Wildeshausen das erste Paar von Nilgänsen auf der Hunte. Nach dem zweiten Winter war nur ein einsamer Ganter zu sehen. Seit dem Frühjahr 2008 kann man beobachten, dass der Ganter eine Stockente und ihre Jungen gegen andere Erpel verteidigt. In diesem Jahr zählten die Wassersportler bis zu dreizehn Küken. Häufig hält sich die Familie am Hunte-Ufer im Park auf, wo sie wenig Scheu vor Spaziergängern zeigen.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Grillen und Bootstaufe
Diesmal eine Taufe mit Wein
Wenn beim Wassersportverein Wildeshausen ein neues Boot angeschafft wird, ist die Bootstaufe ein Grund zum Feiern. Nach dem morgendlichen Rudern und Paddeln am Sonntag, dem 15.8., traf sich eine große Runde Vereinsmitglieder am Bootshaus. Der neue Kanadier ist ein echtes Familienboot. Wenn ein erfahrener Kanute das Boot lenkt, können Ungeübte und auch kleinere Kinder mit den Stechpaddeln gut vorwärts kommen.
Das jüngste Mitglied des Vereins, der 17 Tage alte Julian Alterbaum war Taufpate. Da er aber fest schlief und wohl auch sonst kein Glas hätte halten können, taufte seine Mutter Daniela das dunkelrote Boot auf den Namen Merlot. Zum ersten Mal wurde ein Boot nicht mit Huntewasser, sondern wegen des Namens ausnahmsweise mit einem Glas des Rotweins getauft, der den Namewn gegeben hatte.
Anschließend wurde der Kanadier ins Wasser gelassen und ausprobiert. Viele der anwesenden Kinder - mit Rettungswesten versehen - stiegen auch in andere Boote. Unterdessen war der Grill angeheizt und ein Büffet aus mitgebrachten Salaten aufgebaut. So saß man bis in den Nachmittag hinein zusammen, um zu klönen.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Gemeinsamer Arbeitsdienst im August
muehseliges Abschleifen der Stuehle wohlverdiente Pause
Für Sonnabend, den 14. August hatte der Vorstand des Wassersportvereins Wildeshausen zum Arbeitsdienst eingeladen. Wie gewohnt begann der Morgen mit einem guten Frühstück, bei dem der Arbeitsplan besprochen wurde. Der 2. Vorsitzende Eberhard Kiefer hatte schon vor Wochen einen genauen Plan ausgearbeitet und ausgehängt, welche Arbeiten zu erledigen seien. So konnte sich jeder die entsprechenden Werkzeuge und Geräte mitbringen. Neben den üblichen Putz- und Aufräumarbeiten im Haus und auf dem Gelände sollten die Stühle im Jugendraum aufgearbeitet werden. In mühsamer Arbeit wurden die Stühle von den sehr fest getackerten Polstern befreit und sorgfältig abgeschliffen. Sie sehen jetzt wieder sehr gut aus und werden noch lange ihren Zweck erfüllen.
Am späten Vormittag gab es noch einmal eine kurze Pause mit Getränken und den restlichen Brötchen. Das warme Wetter lud ein, sich dazu ans Ufer der Hunte zu setzen. Dann wurden die Restarbeiten zügig erledigt. Alle waren sich einig, dass Arbeit in der Gruppe durchaus nicht unangenehm oder langweilig ist.
Wer diesmal keine Zeit hatte zu kommen, kann sich den 13. November vormerken, an dem sicher wieder genug Arbeit anfällt.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Ferienpass-Aktion beim WS Wildeshausen 2010
am Steg auf dem Wasser
Kurz vor dem Schulbeginn veranstaltete der Wassersportverein Wildeshausen eine Ferienpassaktion für 9- bis 16-Jährige. Acht Helfer betreuten an zwei Nachmittagen je 25 Kinder und Jugendliche, um sie im Umgang mit Booten zu schulen. Nachdem der erfahrene Trainer Nils Kröger seine Kenterrollen vorgeführt hatte, war das Interesse geweckt, selbst ins Boot zu steigen.
Nach einer kurzen Einführung über Verhalten und Technik ging es in die Boote. Zum Erstaunen mancher Eltern gewannen die meisten Kinder schnell Vertrauen zu ihrem kippeligen Boot. Wer beim Kanu-Polo dem Ball nachjagt, bewegt sich locker und bekommt dadurch ein Gefühl für sein Boot. Einige waren so sicher und geschickt, dass sie schon eine Tour Richtung Pestrup unternehmen konnten. Andere versuchten die schwierigere Technik im Ruderboot.
Die jugendlichen Helferinnen und Helfer des Wassersportvereins waren zufrieden, dass die Teilnehmer so viel Spaß an ihrem Angebot hatten. Sie setzten sich am Ende der Aktion zusammen, um sich beim Grillen und Klönen zu entspannen.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Fahrtenabzeichen 2010
Vergabe der Abzeichen
Nach dem sonntäglichen Rudern und Paddeln beim Wassersportverein Wildeshausen trafen sich am 18. April zahlreiche Aktive, um die erfolgreichsten Sportler des vergangenen Jahres zu ehren.
Während einer Saison muss eine bestimmte Kilometerzahl erreicht werden, davon ein festgelegter Anteil auf Wanderfahrten. In diesem Jahr haben es Antje Kläner, Hartmut Lindner und Helmut Pohlmann geschafft, die n&ounl;tigen Kilometer sowohl im Rudern als auch im Paddeln zurück zu legen. Bei den Ruderern kommen noch weitere zehn Fahrtenabzeichen hinzu. Leider fehlten in diesem Jahr Kinder und Jugendliche.
Hier einmal die Übersicht: Hans-Paul Haferkamp mit erstaunlichen 10606 km das 41. Fahrtenabzeichen, Uwe Spalthoff ( 4064 km, 26. ), Hartmut Lindner ( 2512 km, 20. ), Heinrich Klein ( 1249 km, 8. ), Gerhard Bajorat ( 1246 km, 10. ), Ingrid Klein ( 1237 km, 8. ), Annegret Schütt ( 935 km, 19. ), Martina Rosenboom ( 869 km, 5. ), Eberhard Kiefer ( 862 km, 16. ), Helmut Pohlmann ( 834 km, 8. ), Joachim Schaar ( 826 km, 3. ), Dorothea Wessels ( 823 km, 15. ) und Antje Kläner ( 781 km, 13. ). Bei den Kanuten: Antje Kläner (4184 km, 20. ), Hartmut Lindner ( 936 km, 15. ) und Helmut Pohlmann ( 600 km, 7. ).
Nach der Ausgabe der Fahrtenabzeichen setzten sich die Wassersportler im Jugendraum zusammen, wo bei einem gemütlichen Raclette-Essen noch ausgiebig geplaudert wurde.(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Ruderwanderung auf dem Main - Schleusen ohne Ende
unterhalb Gmünden Bei Zellingen
Die erste mehrtägige Ruderwanderung 2010 beim Wassersportverein Wildeshausen führte in diesem Jahr an den Main. Am 11. April startete eine Gruppe unter der Leitung von Hartmut Lindner nach Kitzingen, wo die Fahrt beginnen sollte. Weil für die übernachtung Iso-Matten und Schlafsäcke ausgerollt werden, ist es jeden Abend spannend, welche Räume der Verein zur Verfügung stellen kann. Der Kitzinger Ruderverein besitzt ein gepflegtes altes Bootshaus mit kleinen Türmchen, das unter Denkmalschutz steht. Der Vorsitzende empfing die Gruppe freundlich und bot sogar eine kleine Stadtführung an. Die Enttäuschung war am nächsten Morgen groß, als es in Strömen regnete. Also hieß es bei Temperaturen von 3 Grad, sich warm und regenfest anzuziehen. In den nächsten Tagen blieb zwar der Regen aus, aber die Temperaturen stiegen selten in den zweistelligen Bereich, während in Wildeshausen herrliches Frühlingswetter herrschte. So waren die äußeren Bedingungen alles andere als ideal, aber die schöne Landschaft und die malerischen kleinen Städtchen trösteten darüber hinweg.
Die Bischofsstadt Würzburg belohnte nach den Anstrengungen des Tages abends mit dem Anblick der Marienburg, prachtvollen Häusern und Kirchen. Anschließend konnten die Wildeshauser Ruderer mit den Würzburger Gastgebern interessante Gespräche führen, bei gutem Frankenwein aus den typischen Bocksbeutel-Flaschen. An den folgenden Tagen blieb es trocken, aber es hätte um einiges wärmer sein dürfen. Dafür versöhnten aber alle Unterkünfte mit freundlichem Empfang, ausreichend Platz und großzügigen ausgestatteten Küchen.
Die Ruderwanderung fand in einer der zwei Wochen statt, in denen sämtliche Schifffahrtsschleusen für die jährliche Wartung geschlossen bleiben. Das bedeutete, dass kein einziges Binnenschiff auf dem Main unterwegs war, dem man ausweichen musste. Denn Rhein, Main, Main-Donau-Kanal und Donau verbinden bekanntlich Nordsee und Schwarzes Meer und machen den Main zu einer stark befahrenen Wasserstraße. Der Wermutstropfen dieser Ruhe war allerdings, dass Ruderboote durch kleine Sportbootschleusen hindurch fahren müssen. So schmale und kurze Bootsschleusen hatte noch keiner der Wildeshauser Ruderer erlebt. Es bedeutete, vorsichtig in die Schleuse hinein zu steuern, das Boot gut zu balancieren, während das Wasser abgelassen wurde und beim Verlassen der Schleusenkammer nicht hängen zu bleiben. Da es im Boot kippelig ist, wagte die Fotografin nicht Bilder zu machen, während das Boot bis zu zehn Metern tief in der engen Schleusenkammer abgesenkt wurde. Häufig musste ein Ruderer vor der Schleuse aus dem Boot klettern, die Schleusentore elektrisch öffnen und schließen und hinterher wieder ins Boot steigen. Da ein Ruderboot Ausleger besitzt, kann man nicht dicht ans Ufer heranfahren.
An jedem der fünf Tage waren drei oder vier Schleusen zu passieren. Kurz vor Aschaffenburg endete die Tour bei herrlichem Wetter. Schade, dass es erst am letzten Tag der Ruderwanderung so schön warm wurde. Aber alle waren sich einig, dass sich die Fahrt trotz der mühsam zu passierenden Schleusen gelohnt hat.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Frühjahrsputz beim WSW
Paul hilft mit Isolieren der Hallenwand
Am Sonnabend, den 13. März 2010 trafen sich Mitglieder des Wassersportvereins Wildeshausen zum Frühjahrsputz. Beim Frühstück stellte Eberhard Kiefer alle Arbeiten vor, die erledigt werden sollten. Jeder konnte sich die Arbeit aussuchen, die ihm am meisten zusagte. Handwerklich Geschickte bauten zwischen die Wand von Bootshaus und Halle eine Wärmedämmung ein. Unterdessen wurden Umkleideräume und Jugendraum intensiv geputzt, während andere die Halle und Pflasterflächen sauber kratzten.
Nach vier Stunden Arbeit hatten alle das Gefühl, dass das Ergebnis gut sei. Nun kann die Sonne kommen, damit noch mehr Mitglieder in die Boote steigen und sich anschließend zum Klönen ans Wasser setzen.
Am Sonntag, den 18. April findet die Frühlingsfahrt statt. Nach dem üblichen Rudern und Paddeln organisieren die Ruderfrauen ein Raclette-Essen, zu dem man sich vorher anmelden sollte.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Kohlgang 2010 beim WSW
Kohlgang 2010
Drei Dinge sind bei einem zünftigen Kohlessen nötig: Gute Stimmung, ein gut gekochtes Essen und ein gut gewählter Spaziergang.
Am letzten Sonnabend im Januar trafen sich die Wassersportler im Bootshaus. Die erste Aufgabe war, in kleinen Gruppen einen möglichst langen Satz zu bilden, wobei bestimmte Regeln zu beachten waren. Das sorgte für Heiterkeit und diente später als Begründung, neue Kohlkönige zu finden.
Beim Kohlessen wird natürlich über die Art der Zubereitung heftig diskutiert. Zur Erleichterung der Organisatoren fanden Zartheit des Fleisches und Geschmack des Kohls Zustimmung. Obwohl man gut saß, gab man sich den Ruck, nach dem Essen zu einer kleinen Wanderung aufzubrechen. Der Weg durch die verschneite Hunteniederung war gut gewählt und bequem zu gehen. Die Bewegung nach dem üppigen Mahl empfanden alle als angenehm. Am Ende des zweistündigen Rundgangs standen Kaffee und Butterkuchen bereit. Obwohl von Hunger keine Rede sein konnte, war dieses Kaffeetrinken doch ein schöner Abschluss.
Die neuen Kohlkönige Barbara Temeschinko-Rose und Eberhard Kiefer erhielten die Porzellanschweinchen, die das ganze Jahr daran erinnern sollen, dass sie im nächsten Winter dafür verantwortlich sind, dass wieder eine Kohltour ausgerichtet wird.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Januar 2010: Diesmal musste das Rudern ausfallen
Eis auf der Hunte
Als das Thermometer am Dienstag, den 26. Januar auf unter -12 Grad C sank, war klar, dass die Mittwochsgruppe am nächsten Tag nicht rudern wollte. So verabredete man sich schnell, stattdessen spazieren zu gehen.
Am Mittwochnachmittag war die Temperatur zwar auf erträgliche Werte gestiegen, aber schon am Steg des Bootshauses zeigte sich, dass die Hunte vereist war. So war der Entschluss, an der Hunte entlang zu wandern genau richtig.
(Foto: privat, Text: Ingrid Klein, Pressewartin)
Berichte aus den vergangenen Jahren finden Sie hier:
Rückblick 2009
Berichte
Der WSW unterwegs: tolle Fahrten und Erlebnisse... mehr
Neuer Ruderkurs! ... mehr